Amazon Web Services (AWS) weitet sein Programm "Kiro Students“ deutlich aus: 121 neue Hochschulen in 16 zusätzlichen Ländern erhalten ab sofort ein Jahr lang kostenlosen Zugang zum KI-Coding-Agenten Kiro, darunter acht Einrichtungen in der Schweiz. So können Studierende bereits im Studium mit denselben KI-Tools arbeiten, die professionelle Entwicklerteams täglich einsetzen.
Konkret lässt sich Kiro über fünf Wege nutzen: als installierte Entwicklungsumgebung (IDE), über die Kommandozeile (CLI), direkt im Browser ohne Installation (Kiro Web), über das Open-Source-Framework Kiro Crew, das KI-Agenten im Hintergrund laufen lässt, oder über die Mobile App. Seit dem Programmstart im März 2026 nutzen bereits tausende Studierende Kiro für eigene Projekte. Dazu gehören unter anderem eine App, die Webinhalte für sehbehinderte Nutzer in Audiofeedback umwandelt, ein sprachgesteuertes Fernüberwachungssystem für Patienten und ein Werkzeug, das Textbeschreibungen automatisch in Elektronik-Schaltpläne übersetzt.
Mit der nunmehrigen Erweiterung wächst das Programm um das Zwölffache: Von elf auf 132 Hochschulen in 18 Ländern. Den Studierenden stehen monatlich 1‘000 Credits zur Verfügung, was der Pro Subscription von Kiro entspricht. In der Schweiz sind acht Einrichtungen Teil des Programms: ETH Zürich, Universität Zürich, Universität Basel, die Ostschweizer Fachhochschule (OST), die Hochschule Luzern, die EPFL (Lausanne), die SUPSI (Tessin) sowie die Technische Berufsschule Zürich (TBZ).
Berechtigte Studierende melden sich mit ihrer Studierenden-E-Mail-Adresse bei Kiro an und verifizieren ihren Studierendenstatus. Der Zugang gilt für zwölf Monate; nach Ablauf wechseln Accounts automatisch in den kostenlosen Kiro-Basisplan. Alle bestehenden Projekte bleiben gemäss Mitteilung erhalten.
