Avaloq kann zulegen (Bild: zVg)

Die Schweizer Banken-Software-Spezialistin Avaloq konnte im ersten Semester 2019 den Umsatz um 5 Prozent auf 288 Millionen Franken steigern. Auch der Betriebsgewinn (Ebitda) legte um denselben Protzensatz auf 38 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen via Aussendung mitteilt. Avaloq gibt als Gewinnkennzahl nur das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibern bekannt.

Avaloq bezeichnete die Resultate als ausgezeichnetes Ergebnis, das noch dazu breit abgestützt sei. Die Nachfrage nach Software-as-a-Service (SaaS), Outsourcing-Lösungen sowie Bankensystemen sei von neuen und bestehenden Kunden gekommen.

Das von CEO Jürg Hunziker geleitete Unternehmen hat das Wachstum im 1. Halbjahr vor allem auch dem britischen Markt zu verdanken, auf dem sich das Geschäft deutlich beschleunigt habe. Im Februar gab Avaloq bekannt, dass Smith & Williamson, Finanzdienstleister und Beratungsfirma, die Beziehung mit der Einführung der SaaS-Lösung von Avaloq ausbaute. Im April kündigte Avaloq an, dass der Vermögensverwalter Brewin Dolphin, der GBP 34.9 Milliarden managt, beabsichtige, die SaaS-Lösung von Avaloq einzuführen. Zu den jüngsten Erfolgen im asiatischen Markt gehört das Private Banking einer malaysischen Bank. Ferner wurden die Beziehungen zu bestehenden Kunden wie der Maybank gefestigt, welche die Lösung von Avaloq in Hongkong, Singapur und Malaysia einführt.

Hunziker sagte gemäss Mitteilung, das Unternehmen rechne damit, das Wachstum auch im Gesamtjahr konzernweit zu steigern.



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