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Der US-IT-Gigant Apple hat eine Klage gegen OpenAI eingereicht. Der iPhone-Hersteller wirft dem ChatGPT-Entwickler und zwei ehemaligen hochrangigen Managern den Diebstahl von Firmengeheimnissen vor. Konkret beschuldigt Apple das KI-Unternehmen, vertrauliche Informationen zu Hardware-Designs und Herstellungsprozessen entwendet zu haben. Laut Apple nutze OpenAI diese Daten, um den eigenen Einstieg in das Geschäft mit KI-Geräten zu beschleunigen.

Im Zentrum stehen zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter. Einer von ihnen ist der ehemalige Top-Designer Tang Tan, der heute Hardware-Chef bei OpenAI ist. Ein anderer ranghoher Ingenieur soll vertrauliche Daten über einen mitgenommenen Firmencomputer entwendet haben.

Die Vorwürfe richten sich auch gegen die Hardware-Firma IO Products, die OpenAI aufgekauft hat. Laut Klage sollen ehemalige Mitarbeitende bei Job-Interviews Bauteile von Apple mitgebracht haben. Mittlerweile sollen rund 400 Ex-Mitarbeitende von Apple bei OpenAI arbeiten.

Gegenüber der Nachrichtenagentur betonte Apple, dass Beweise vorlägen, "dass Mitarbeiter von OpenAI unrechtmässig geheime und vertrauliche Informationen von Apple über unsere noch nicht veröffentlichten Technologien, Prozesse und Produkte entwendet haben."

OpenAI wies die Anschuldigungen zurück. Das Unternehmen erklärte, kein Interesse an den Geheimnissen anderer Firmen zu haben, sondern sich auf die Entwicklung eigener innovativer Technologien zu konzentrieren.