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Apple hat seine Produktionskapazitäten in Indien drastisch erhöht und fertigt mittlerweile bereits ein rundes Viertel seiner iPhones im bevölkerungsreichsten Staat der Welt. So wurden im vergangenen Jahr etwa 55 Millionen iPhones in Indien hergestellt, was einem Anstieg von 53 Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht (36 Millionen in 2024).

Von insgesamt 220 bis 230 Millionen iPhones, die Apple jährlich weltweit produziert, stammt nun ein Viertel aus Indien. Diese Verlagerung ist Teil von Apples Strategie, die Abhängigkeit von China zu verringern, Produktionsrisiken zu minimieren und US-Zölle auf chinesische Waren zu vermeiden.

Dabei werden in Indien nicht mehr nur ältere Modelle hergestellt, sondern mittlerweile auch die Flaggschiff-Geräte (wie die Pro-Modelle der neueren Generationen). Hauptauftragsfertiger in Indien sind Foxconn, Pegatron und die Tata Group.

Trotz der Verlagerung bleibt aber China weiterhin der grösste Produktionsstandort für iPhones.