Die starke Nachfrage nach KI-Prozessoren hat dem Chipanbieter AMD im vergangenen dritten Geschäftsquartal ein Rekordergebnis beschert. Konkret kletterte der Umsatz den AMD-Angaben zufolge in der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 9,25 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn legte im selben Zeitraum um 30 Prozent auf 1,20 Dollar je Aktie zu.
Für das laufende Schlussquartal des Fiskaljahres 2025 stellt der US-Konzern Erlöse zwischen 9,3 und 9,9 Milliarden Dollar in Aussicht.
"Umsatz und Ertragskraft liegen auf Rekordniveau", betont AmD-Chefin Lisa Su. "Unser starker Ausblick auf das vierte Quartal spiegelt eine gestiegene Wachstumsdynamik wider." Motor dieser Entwicklung sei das Geschäft mit Prozessoren für Rechenzentren und für Künstliche Intelligenz (KI), so Su. In den vergangenen Wochen hatte AMD unter anderem Aufträge zur Lieferung von KI-Prozessoren an den ChatGPT-Entwickler OpenAI und an die US-Regierung erhalten.
AMD mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara entwickelt und vertreibt Computerchips, Mikroprozessoren, Chipsätze, Grafikprozessoren (GPUs) und System-on-a-Chip-Lösungen (SoC).
