Der US-Amerikanische Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon will zwölf Milliarden Dollar (rund 10,20 Mrd. Euro) in den Bau von Rechenzentren im US-Bundesstaat Louisiana investieren und dabei auf Bedenken wegen des Ressourcenverbrauchs eingehen.
Der Internetgigant mit Zentrale in Seattle dabei zu, sich aktiv an der Sicherung der Wasser- und Stromversorgung zu beteiligen. So soll ein 400 Millionen Dollar schwerer Fonds dem Ausbau der Wasserinfrastruktur dienen. Desweiteren werde Amazon sämtliche Kosten für die Projekte übernehmen und eng mit dem lokalen Energieversorger Southwestern Electric Power Company kooperieren, hiess es. Durch das Vorhaben im Nordwesten des Bundesstaates sollen 540 Vollzeitstellen entstehen.
Die Investition reiht sich in die monströsen Ausgaben der Technologiebranche für künstliche Intelligenz (KI) ein. Derartige Projekte stossen jedoch zunehmend auf Widerstand in den Gemeinden. Kritiker fürchten eine Überlastung der Stromnetze und einen zu hohen Wasserverbrauch für die Kühlung der Server. Amazon hatte erst kürzlich angekündigt, in diesem Jahr voraussichtlich 200 Milliarden Dollar zu investieren nach 131 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr.
