Amag beteiligt sich zu 50 Prozent am Swisscom-Startup Autosense

Amag-CEO Morten Hannesbo (Bild: zVg)

Die Amag beteiligt sich ab sofort zu 50 Prozent an dem im Juni dieses Jahres gestarteten Juntunternehm Autosense ein. Somit sind die Amag und Swisscom nun zu gleichen Teilen Inhaber des Startups. Gemeinsames Ziel sei der Aufbau eines offenen, schweizerischen Ökosystems, heisst es in einer Aussendung dazu: Durch die Bildung eines digitalen Serviceportals sollen Fahrzeuge mit dem Internet der Dinge vernetzt werden können.

Mit der Autosense App sowie einem kompakten Adapter, den man einfach in das Fahrzeug steckt, soll der Nutzer unmittelbar Zugang zu wertvollen Informationen rund um das Fahren und das Fahrzeug erhalten. Beispielsweise Informationen zum nächsten Autoservice und für mehr Sicherheit zum Unfall- oder Pannenmanagement. Informationen zum Fahrverhalten sollen zudem einen optimierten Fahrstil ermöglichen. Auch sollen bald weitere digitale Zusatzservices rund ums Tanken oder eine massgeschneiderte Fahrzeugversicherung verfügbar werden. Der sichere Austausch der Daten in Echtzeit stehe dabei an oberster Stelle, so die Mitteilung.

Zusätzlich zu den beschriebenen Basisdienstleistungen bestehe die Möglichkeit, bei einem anstehenden Service oder einer Fehlermeldung des Fahrzeugs mit nur wenigen Klicks direkt einen Termin in der nächsten Amag-Garage zu vereinbaren. Oder bei einer Panne werde automatisch Hilfe von "Totalmobil!" aufgeboten. Das Angebot soll laufend mit Dienstleistungen weiterer Partner ausgebaut werden. Morten Hannesbo, CEO Amag Group (siehe Bild), kommentiert: "Wir wollen die Fahrzeugkonnektivität auf eine neue Stufe heben und unseren Kunden durch den Aufbau eines unabhängigen Schweizer Ökosystems rund um das vernetzte Fahrzeug Mehrwerte bieten,die sie täglich nutzen können. Unser gemeinsames Ziel ist es, bis Ende 2019 100'000 Fahrzeuge mit Autosense zu vernetzen."

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