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Der ICT-Grosshändler Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen konnte im vergangenen Jahr sowohl beim Umsatz als auch dem operativen Ergebnis zulegen. Der Nettoerlös aus Lieferung und Leistung stieg Also zufolge im vergangenen Jahr um 42 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda erhöhte sich um 22 Prozent auf 286 Millionen Euro.

Ausschlaggebend für die positiven Entwicklung nennt der Technologie-Provider für die ITK-Industrie Effizienzsteigerungen, den weiteren Ausbau des Cloud-Geschäfts, das um 38 Prozent wuchs, sowie zusätzliche Optimierungen im Produktkategorie-, Reseller- und Vendoren-Mix. Einen wesentlichen Beitrag lieferten zudem die übernommenen Aktivitäten des britischen Technologieanbieters Westcoast, die seit März konsolidiert werden. Diese hätten 62,6 Millionen zum Ebitda beigesteuert, wobei Einmalkosten für die Akquisition in Höhe von 8,5 Millionen Euro angefallen seien, ist dem Geschäftsbericht zu entnehmen.

Unter dem Strich blieben 109,6 Millionen Euro Reingewinn in den Kassen von Also hängen, was einem Minus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) erreichte bereinigt 25,2 Prozent nach 29,6 Prozent im Vorjahr.

Trotz dem Gewinnrückgang soll die Aktionäre zum 14. Mal in Folge eine höhere Dividende erhalten. Unter Berücksichtigung des aktuellen Cashflows, der Ertragslage sowie der entsprechenden Aussichten" sollen 5,30 Franken pro Aktie nach 5,10 Franken im Vorjahr ausgeschüttet werden.

Mit dem Zahlenwerk erreichte Also die eigenen Ziele, Analysten hatten beim Ebitda und Reingewinn deutlich mehr auf der Erwartungsliste.

Was den Ausblick anbelangt, so gibt sich Also zuversichtlich: Für 2026 wird ein Ebitda zwische 300 und 340 Millionen Euro angestrebt, die Kapitalrendite (ROCE) soll bei über 20 Prozent liegen.