Die US-amerikanische Online-Zimmervermieterin Airbnb konnte in der Schweiz im Mai doppelt so viele Buchungen als im Vorjahr registrieren, wie es in einer Aussendung dazu heisst. Als Grund ortet man den Trend, dass viele Schweizerinnen und Schweizer infolge der Corona-Pandämie ihre Sommerferieb im Inland verbringen wollen.
Nachdem die Zahlen im März während des Lockdowns komplett eingebrochen seien, habe sich in den letzten Wochen eine Erholung bemerkbar gemacht, konstatiert Kathrin Anselm, DACH-Chefin bei Airbnb. Anselm: "Nach mehreren Monaten in den eigenen vier Wänden möchten die Menschen wieder verreisen. Dabei möchten sie aber auch die nähere Umgebung entdecken."
Derselbe Trend bei der Buchung von Airbnb-Wohnungen oder Zimmern zeichnet sich logischerweise auch im Nachbarland Deutschland ab. Dort liegen die Zahlen im Mai sogar 60 Prozent höher als im Vorjahr. Im Zuge einer Umfrage von Airbnb unter Deutschen Nutzern gaben drei von fünf Befragten an, eine Reise in der Nähe ihres Wohnorts zu bevorzugen, schreibt das Unternehmen. "Seit Beginn der Pandemie ist der Anteil von Buchungen von Reisen, die mit einer Tankfüllung bewältigt werden können, von einem Drittel im Februar auf über die Hälfte im Mai gestiegen," lässt die Online-Zimmervermieterin dazu wissen.
