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Der Online-Zimmervermittler Airbnb ist in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres deutlich in die roten Zahlen geschlittert. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) mit Berufung auf Insiderkreise schreibt, habe das Unternehmen in diesem Zeitraum einen Verlust in Höhe von 322 Millionen Dollar eingefahren.

Zum Vergleich: Im entsprechenden Vorjahreszeitraum stand noch einen Gewinn von 200 Millionen Dollar zu Buche. Ein starker Kostenanstieg habe die Bilanz erheblich belastet, heisst es im WSJ-Bericht. So gebe Airbnb etwa viel Geld aus, um Sicherheitslücken seiner Plattform zu schliessen. Die roten Zahlen kämen angesichts des für 2020 geplanten Börsengangs ungelegen, da sie den Aktienpreis drücken könnten. Zuletzt war Airbnb mit 31 Milliarden Dollar bewertet worden. Ohnehin sei mit dem Börsendebüt wohl nicht vor dem dritten Quartal zu rechnen, zitierte die Zeitung Quellen aus dem nahen Umfeld des Unternehmens. Das Timing hänge auch von den Folgen des Coronavirus ab, das Airbnb auf dem wichtigen Wachstumsmarkt China stark belaste.



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