Der Online-Unterkunftsvermittler Airbnb übertraf im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal mit einem Umsatz von 2,78 Milliarden Dollar die Erwartungen. Der Gewinn je Aktie ging jedoch von 73 auf 56 Cent zurück. Für das erste Quartal des neuen Jahres hebt der Konzern mit Zentrale in San Francisco die Umsatzprognose an.
Konkret erwartet Airbnb für die ersten drei Monate 2026 nun Erlöse zwischen 2,59 und 2,63 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 2,53 Milliarden gerechnet. Airbnb setzt verstärkt auf Reisende im oberen Preissegment, um eine schwächelnde Nachfrage von preisbewussteren Kunden auszugleichen. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um rund fünf Prozent zu.
Die Kalifornier treiben zudem die Expansion in das Hotelgeschäft voran und kooperieren nun mit Boutique-Hotels in Städten wie New York und Madrid, wo Vorschriften das Angebot an Ferienwohnungen einschränken. "Wir glauben, dass die Aufnahme von mehr Hotels auf die Plattform unseren gesamten Zielmarkt vergrössern kann", betont das Management.
