Die Administration von Donald Trump denkt offenbar über eine Beteiligung am kriselnden US-Chip-Riesen Intel nach. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Insiderkreise berichtet, führe die US-Regierung entsprechende Gespräche. Wie hoch die Beteiligung ausfallen solle, werde noch disktuiert, so der Bericht.
Ein Sprecher des Weissen Hauses kommentierte den Bericht dahingehend, dass derartige Berichte als Spekulation zu betrachten seien, solange es keine offizielle Mitteilung dazu gebe. Intel erklärte lediglich, dass das Unternehmen den Bemühungen Trumps zur Stärkung der US-Technologie- und Fertigungsführerschaft verpflichtet sei.
Aufgrund von Verlusten in Milliardenhöhe hat Intel zuletzt Massenentlassungen angekündigt und die Pläne für den Bau eines Chipwerks in Magdeburg endgültig abgeblasen. Zudem hatte der Konzern mit Sitz im kalifornischen Santa Clara vergangenen Monat davor gewarnt, aus der Chipherstellung aussteigen zu müssen, falls er keine externen Kunden für seine Fabriken gewinnen könne. Der Konzern kämpft seit Jahren mit den Folgen strategischer Fehlentscheidungen und versucht, im boomenden Geschäft mit KI-Chips aufzuholen, das von Nvidia dominiert wird.
