Logobild: ABB

Der Hightech-Riese ABB mit Hauptsitz in Zürich konnte seinen Umsatz im Zeitraum April bis Juni um acht Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn des Automatisierunskonzerns kletterte im zweiten Quartal um fünf Prozent auf 1,15 Milliarden Dollar. Damit schlägt ABB die Schätzungen der Analysten, die mit einem Gewinn von 1,12 Milliarden Dollar und einem Umsatz von 8,72 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

Ein florierendes Amerika-Business hat dem Unternehmen im zweiten Jahresviertel zudem einen rekordhohen Auftragseingang beschert. So schnellten die Bestellungen eigenen Angaben zufolge konzernweit gleich um 16 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar. Zusätzlich zu einem insgesamt robusten Marktumfeld verbuchte ABB im Geschäftsbereich Prozessautomation einen 600 Millionen Dollar schweren Grossauftrag. Und auch bei der Ausrüstung von Rechenzentren lief es demnach rund. Auf dem amerikanischen Kontinent seien die Aufträge um 27 Prozent geklettert.

"Trotz geopolitischer Unsicherheiten sind wir auf gutem Weg zu einem weiteren Rekordjahr", kommentiert Konzernchef Morten Wierod das Zahlenwerk und bekräftigte den Ausblick. So rechnet der Boss des Siemens-Rivalen im laufenden Jahr weiterhin mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und einer Verbesserung der operativen Marge (Ebita), die 2024 mit 18,1 Prozent bereits einen Höchststand erreicht hatte. Im zweiten Quartal erzielte ABB den Infos zufolge eine Marge von 19,2 Prozent.