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Die Frage, ob man mit Hilfe von Big Data und Algorithmen der Vorhersehbarkeit von Straftaten näher rückt, steht genauso auf der Agenda des diesjährigen Polizei Informatik Kongresses Spik wie etwa die Automatisierung der Verkehrssteuerung.

Über 600 Vertreter aus Polizei und Wirtschaft, IT-Experten verschiedener Provenienz und Teilnehmer aus der Politik versammeln sich, um sich über solche und andere Themen am 17. März am 9. SPIK im Berner Stade de Suisse auszutauschen und über Trends zu diskutieren.

Eröffnet wird der SPIK 2016 von einem hochrangigen Offizier der Tschechischen Polizei: Oberst František Habada. Er thematisiert Fragen wie die Integration und Konsolidierung von Einsatzzentralen ("aus 89 mach 15"), den unersetzlichen Datenaustausch und last but not least "seine" Helikopterstaffel. Im Anschluss stellen Referenten Lösungsansätze in insgesamt sieben Symposien vor.

Nach der Mittagspause spricht Prof. Christian Lovis über die Hoffnungen, Herausforderungen und Gefahren der Vorhersehbarkeit im Gesundheitswesen. Vom praktischen Nutzen der gezeigten Lösungen können sich die Teilnehmenden an 30 Messeständen überzeugen. Weiter gibt die Organisation "Harmonisierung der Polizeiinformatik" einen Einblick in die aktuellsten Fortschritte in ihrer Tätigkeit. Den Abschluss bildet der Berner Kapo-Kommandant Stefan Blättler, der über Chancen und Herausforderungen der gemeinsamen Polizeiinformatik in Zeiten knapper Budgets referiert.

Das vollständige Programm: www.spik.ch

SPIK ist die nationale Plattform für den Erfahrungsaustausch zu den Themen Polizeiinformatik und Bekämpfung von Cybercrime. SPIK richtet sich an Informatiker und Führungskräfte aller Polizeikorps ebenso wie an die IT-Industrie, die Wirtschaft und die Politik. Ziel des jährlich stattfindenden Kongresses ist es, die Involvierten mit neuen Ideen, Entwicklungen und Produkten vertraut zu machen.
Hinter dem Anlass steht der Verein Swiss Police ICT, dem Vertreter verschiedener Polizeikorps und Informatikfirmen angehören.