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5G hat sich in der Schweiz sowohl technisch als auch in der alltäglichen Nutzung fest etabliert. Die Schweiz gilt beim Netzausbau im europäischen Vergleich als Vorreiter und verfügt über eine der dichtesten Infrastrukturen weltweit. Aktuelle Daten der Eidgenössischen Kommunikationskommission Comcom sowie repräsentative Marktstudien von Yougov Schweiz belegen den hohen Reifegrad der Technologie.

Rund 64 Prozent der Schweizer Bevölkerung, also fast zwei Drittel, nutzen laut Yougov-Studie 5G bereits aktiv auf ihrem Smartphone. Nur noch 18 Prozent der Menschen nutzen den Standard bewusst oder unbewusst nicht. Während bei den 18- bis 44-Jährigen bereits 69 Prozent im 5G-Netz surfen, sind es bei den über 60-Jährigen immerhin 56 Prozent. Die Nutzung steigt zudem signifikant mit dem Haushaltseinkommen.

Die grossen Anbieter Swisscom, Sunrise und Salt erreichen eine Abdeckung von über 99 Prozent der Bevölkerung mit Basis-5G. Das noch schnellere 5G+ (auf der 3,6-GHz-Frequenz mit bis zu 2 Gbit/s) deckt bei Marktführer Swisscom bereits 88 Prozent der Bevölkerung ab. Sunrise folgt mit rund 79 Prozent.

Trotz der technischen Etablierung zeigt die Yougov-Studie, dass das Vertrauen in der Bevölkerung nicht im gleichen Masse gewachsen ist. 24 Prozent der Befragten stufen 5G weiterhin als gesundheitsschädlich ein. In der Romandie ist die Skepsis mit 38 Prozent fast doppelt so hoch wie in der Deutschschweiz (20 Prozent). Überraschenderweise zeigen die 18- bis 29-Jährigen mit 33 Prozent die grössten Sorgen bezüglich möglicher Strahlungsrisiken, geht aus der Yougov-Untersuchung weiters hervor.