15 Prozent mehr Umsatz: Taiwans Chips gefragt

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15 Prozent mehr Umsatz: Taiwans Chips gefragt

Die taiwanesische Computerchip-Produktion boomt, denn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 konnten Mikrochips im Gesamtwert von rund 17 Mrd. Dollar abgesetzt werden. Das bedeutet einen Anstieg von fast 15 Prozent im Jahresvergleich. 2013 betrug das Wachstum für die taiwanesischen Chiphersteller 11,7 Prozent, wie das Branchenportal Digitimes berichtet.

Gerade im zweiten Halbjahr erhöhten sich die Lieferungen für Smartphone-Lösungen beträchtlich, nachdem in China der 3G- vom 4G-Standard abgelöst wurde. Auch der Austausch alter Handys gegen moderne Smartphones in Emerging Markets - hierbei vor allem Afrika, Indien und Russland - hat einen Anstieg der Chip-Nachfrage bewirkt.

Weiteres Wachstum resultiert aus den Lieferungen für TV-Chips durch taiwanesische Unternehmen wie Novatek Microelectronics und Realtek Semiconductor. Dazu einhergehend erfreuten sich Set-Top-Box-Chips (STB) einer starken Nachfrage.

Trotz stagnierende Performance zu STB-Systemen dazugehöriger PC-Chips stieg der Produktionswert dieses Produktionszweiges im dritten Geschäftsquartals um 5,3 Prozent. Im Jahresvergleich betrug der wertmässige Anstieg der Produktion in diesem Segment damit 15 Prozent.

Basierend auf der soliden Nachfrage sowohl von Chip-Lösungen im Smartphone-Bereich in den Schwellenländern als auch in Bezug auf die Entwicklungen im Bereich der elektronischen Wearables wie Apples iWatch, sagen Experten der taiwanesische Chip-Industrie auch auf längere Sicht eine rosige Zukunft vorher.