Taracell lagert SAP-Betrieb an GIA Informatik aus

Verfasst von ictk am 12.04.2018 - 09:00

Das auf technische Formteile und Transportverpackungen aus Polystyrol-, Polyethylen- und Polypropylenschaum spezialisierte Aargauer Industrieunternehmen Taracell hat seine SAP-Systeme mit gleichzeitiger Unicode-Konvertierung in die Datacenter der GIA Informatik migriert.

Ausgangspunkt der Migration der in Künten domizilierten Taracell, die bis 2014 unter R. Meiers Söhne firmierte und einen von mehreren selbstständigen Geschäftsbereichen der Familienfirma bildet, war ein angestrebter Partnerwechsel im Hosting der SAP-Systeme mit dem Ziel, einen stabilen Betrieb sicherzustellen. Deshalb evaluierte das auf die Produktion von technischen Bauteilen und Partikelschaumlösungen spezialisierte Unternehmen verschiedene Provider. Den Zuschlag für das Migrationsprojekt sowie den nachfolgenden SAP-Betrieb erhielt die GIA Informatik aus Oftringen.

"Wir entschieden uns für GIA, da sie über grosse Kompetenzen und Erfahrungen im SAP-Hosting verfügt, agil auf unsere Bedürfnisse eingeht und sehr gut kommuniziert", sagt Christoph Thüler, Business Analyst SAP Application Taracell. "Überdies war es uns wichtig, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der eine ähnliche Grösse aufweist."

Im Rahmen des Vorhabens klärten die Projektleiter und die technischen Fachleute die Bedürfnisse und Projektschwerpunkte ab, definierten die Meilensteine und richteten das Hauptaugenmerk auf die B2B-Schnittstellen. Im November 2017 migrierte GIA die SAP-Systemlandschaft vom bisherigen Provider in die eigenen Datacenter, führte gleichzeitig die Unicode-Konvertierung durch und baute alles auf. Der Livebetrieb von SAP ERP 6.0 mit dem Erweiterungspaket EHP 6 startete im Dezember 2017. "Die Migration verlief effizient und risikofrei", erklärt Hansjörg Noser, Account Manager GIA Informatik. "Mitentscheidend für den Erfolg war das Know-how der Projektbeteiligten im Betreuen und Outsourcen der SAP-Systeme."

Taracell könne aufgrund des Outsourcings ihre Investitionsausgaben verringern und so die Fix- und Betriebskosten senken, betont Thüler: "Uns ist ein grosser Schritt vorwärts gelungen, da die Systeme in professionellen Händen sind und jederzeit aktuell gehalten werden." Künftig wolle Taracell auch hinsichtlich IT-Strategien, Netzwerktechnik und Applikationen mit GIA zusammenarbeiten. "Es bestehen bereits Ideen, wie GIA in weitere Projekte im SAP-Umfeld involviert, aber auch darüber hinaus für gesamtheitliche IT-Leistungen herangezogen wird", sagt Noser.

Factbox
Ziele des Projektes:
- Risikofreier Partnerwechsel mit Transition
- Migration von SAP mit gleichzeitiger Unicode-Konvertierung
- Stabiler Betrieb des SAP-Systems
Hardware/Software:
- Virtualisiert mit VMware Hypervisor
- 3-Systemlandschaft
- Produktives System mit hoher Verfügbarkeit
- Qualitäts- und Entwicklungssystem mit Best-Effort-Service
Aufwand:
- 120 Mannstunden für Migration
- Minimale Downtime an einem Wochenende
Erreichte Ziele:
- Reibungslose Migration und Inbetriebnahme der Systeme
- Effiziente Abwicklung aufgrund der Erfahrung aus vorhergehenden Projekten
- Taracell verzeichnet tiefere IT-Kosten

Cold Chain Container: Taracell führt mit dem 'Cold Chain Container' eine Transportverpackung für den temperaturstabilen, globalen Medikamentenversand im Portfolio (Bild: zVg)

Christoph Thüler ist Business Analyst SAP Application bei der Taracell (Bild: zVg)