Stadt Zürich versorgt Fünftklässler mit Tablets

Verfasst von ictk am 21.12.2017 - 08:34

In der Limmatstadt Zürich erhalten die SchülerInnen sämtlicher fünfter Klassen mit der Einführung des Lehrplans 21 im Schuljahr 2018/2019 ein persönliches Tablet. Ab dieser Stufe ist "Medien und Informatik" neu als Fach im Stundenplan verankert. Der Stadtrat hat hierfür Ausgaben von rund 12,3 Millionen Franken bewilligt. Am Ende der 6. Klassen müssen die mobilen Geräte zurückgegeben werden.

Gemäss einer Aussendung der Stadt sei es das Ziel, den SchülerInnen und über die Nutzung der mobilen Geräte hinaus breite Medienkompetenzen zu vermitteln. Mit den persönlichen Tablets haben die SchülerInnen Zugriff auf digitale Lernplattformen, welche die Schulbücher ergänzen oder zum Teil ablösen.

Auch in den Betreuungslokalen in den Schulen will der Stadtrat computertechnisch aufrüsten. Aus diesem Grund werden zusätzliche Computer ausgeliefert, drahtlose Internetzugänge (WLAN) eingerichtet und das Betreuungspersonal in Kursen auf diese neuen Aufgaben vorbereitet. Immer mehr Kinder und Jugendliche würden familienergänzende Betreuungsangebote nutzen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung sei es notwendig, dass auch dort die notwendige Infrastruktur vorhanden sei - etwa zum Erledigen von Hausaufgaben oder für administrative Vorgänge.

Vor 15 Jahren startete das Projekt KITS (Kommunikations- und Informations-Technologien für die Schulen) mit ersten Computern. KITS 2 und KITS 3 trieben die Weiterentwicklungen im digitalen Bereich voran. Heute sind in der Stadt Zürich alle Schulen mit Notebooks, effizienter Netztechnologie und WLAN ausgerüstet.