Premium-Molkerei Emmi vereinheitlicht Geschäftsprozesse

Verfasst von ictk am 11.01.2018 - 09:48

Die Schweizer Premium-Molkerei Emmi mit Holdingsitz in Luzern erwartet nach der Harmonisierung vieler verschiedener Prozesse und Systeme mithilfe einer massgeschneiderten IT-Plattform einen profitablen Einfluss auf die langfristige Ertragsentwicklung.

Mit einer ausgeprägten Akquisitionsstrategie ist es Emmi in den letzten Jahren gelungen, in die Riege der marktdominierenden Unternehmen Europas in einem der ertragreichsten Bereiche der Nahrungsmittelindustrie vorzustossen. Doch mit den vielen Zukäufen erweiterte sich auch die Palette der unterschiedlichen Geschäftsprozesse, was letztlich das Wachstum stark einbremste. Zu den Herausforderungen gehörten Kommunikationsbarrieren, Doppelarbeit und nicht optimierte Reporting-Prozesse. Die Management- und Technologieberatung Bearingpoint nun Emmi, die Prozesse mit einer einheitlichen IT-Plattform über OneERP nicht nur zu optimieren, sondern auch neue Synergien zu nutzen.

Mithilfe des Bearingpoint Business Transformation Frameworks seien die Geschäftsprozesse strategiekonform ausgerichtet worden und hätten so die Leitplanken im Sinne der Priorisierung und Standardisierung bei der Gestaltung der IT-Systeme und Prozesse gebildet. Dabei seien alle Prozesse in den Bereichen Finanzen und Controlling, Stammdatenverwaltung, Vertrieb, Planung, Einkauf, Qualitätsmanagement, Produktion sowie Logistik berücksichtigt worden. Zudem sei parallel eine Business Process Management Organisation definiert und schrittweise implementiert worden. Dabei sei eine Mischung aus prototypischen Umsetzungen und agilen Projektmethoden zum Einsatz gekommen, teilt Bearingpoint mit.

Die Leistungen des Projektteams seien bereits auch mehrfach ausgezeichnet worden, so etwa mit dem goldenen SAP Quality Award 2017.

Die neue IT-Plattform erhöhe nicht nur die Transparenz und Effizienz im Unternehmen, sondern reduziere auch signifikant die Geschäftsrisiken und Kosten - mit angestrebten Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich (Schweizer Franken), betonen die Projektpartner.
Projektreferenz: http://bit.ly/2Eo0iJO