Verfasst von redaktion am 22.05.2018 - 05:49

Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia. Italienische Ermittler sind seit einem Jahrzehnt mehreren Mafiaclans auf der Spur, die Maltas Glücksspielsektor für ihre Zwecke ausgenutzt haben sollen – zum Verdienen und Waschen riesiger Geldsummen.

Verfasst von ictk am 20.05.2018 - 10:30

Die königliche-britische Hochzeit in der St. Georges Chapel auf Windsor Castle und die entsprechenden Feierlichkeiten am Samstag haben auch für einen entsprechenden Niederschlag in den sozialen Netzen gesorgt. Fast sechs Millionen Tweets mit Bezug auf die Vermählung von Prinz Harry und Meghan Markle sind auf der Kurznachrichten-Plattform Twitter abgesetzt worden. Dies waren deutlich mehr als noch bei der Hochzeit von William und Kate vor sieben Jahren.

Verfasst von redaktion am 16.05.2018 - 05:52

Der Videostreaming-Dienst Netflix setzt verstärkt auf Eigenproduktionen: Etwa 85 Prozent des gesamten Budgets sollen in eigene Serien und Filme fliessen, gab Content-Chef Ted Sarandos diese Woche bekannt. Bis zum Ende 2018 werden noch rund 470 neue, eigene Inhalte ihre Premiere feiern, insgesamt gibt es dann mehr als tausend Eigenproduktionen. Das soll gut ankommen: Mehr als neunzig Prozent aller Nutzer schauen regelmässig die von Netflix erstellten Inhalte, so Sarandos.

Verfasst von ictk am 08.05.2018 - 08:31

Die Foto-App Snapchat folgt dem Beispiel von Facebook und Twitter will künftig ebenfalls die EU-Empfehlungen gegen illegale Hasskommentare und Terrorpropaganda anwenden. Justizkommissarin Vera Jourova kommentierte dazu: "Das ist besonders wichtig, weil es dabei helfen wird, die junge Generation zu schützen, die Snapchat nutzt."

Verfasst von ictk am 06.05.2018 - 14:53

Nach dem jüngsten Datenskandal klopft Facebook den Markt dahingehend ab, ob Interesse an einer Bezahlversion des sozialen Netzwerkes ohne Werbung bestehe. Intern gebe es bei Facebook wieder etwas mehr Zuspruch für solche Überlegungen, als auch schon, berichte der Finanznachrichtendienst Bloomberg mit Berufung auf Insiderkreise.

Verfasst von ictk am 05.05.2018 - 09:49

Die Alphabet-Tochter Google will künftig für mehr Transparenz bei politischen Werbeanzeigen sorgen. Die Auftraggeber für Wahlkampfanzeigen in den USA müssten künftig ein Dokument präsentieren, das sie als rechtmässige Bewohner des Landes ausweise, liess Google-Vizechef Kent Walker verlauten. Aus der Anzeige selbst müsse dann ersichtlich sein, wer dafür bezahlt habe.

Verfasst von ictk am 04.05.2018 - 09:22

Beim US-amerikanischen Mikroblogging-Dienst Twitter ist eine interne Sicherheitslücke festgestellt werden. Das Netzerwerk mit Firmensitz in San Francisco fordert seine Nutzer daher auf, vorsichtshalber ihre Passwörter zu ändern. Ein jetzt in der Software entdeckter Fehler habe dazu geführt, dass nicht verschlüsselte Passwörter in einem internen Verzeichnis gespeichert worden seien, heisst es.

Verfasst von ictk am 02.05.2018 - 07:55

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook hat Funktionen angekündigt, mit denen Nutzer die Möglichkeit eingeräumt wird, gesammelte Informationen wie etwa die Liste besuchter Websites oder angeklickter Links zu löschen. Ausserdem könnten die Anwender künftig auch verhindern, dass Daten über ihre Interaktionen mit anderen Websites und Apps überhaupt gespeichert werden, liess der Gründer und Chef von Facebook, Mark Zuckerberg, verlauten.

Verfasst von ictk am 01.05.2018 - 07:12

Der US-amerikanische Unterhaltungsriese Walt Disney will künftig ein eigenes Angebot für Twitter aus den Bereichen Sport, Nachrichten und Unterhaltung produzieren. Wie die beiden Konzerne verlauten lassen, sollen Einzelheiten darüber in den kommenden Tagen kommuniziert werden.

Verfasst von Pichler/pte am 30.04.2018 - 08:17

Eine Untersuchung von 2,7 Mrd. Tweets aus den Jahren 2009 bis 2016 hat ergeben, dass politische Echokammern auf Twitter sehr real sind. Überparteiliche Brückenbauer scheinen eher unerwünscht: Sie verlieren in ihrem Netzwerk an Bedeutung, ihre Inhalte werden weniger weitergeteilt. Wichtig für die Bildung von Echokammern scheinen dagegen Meinungs-Türsteher, die zwar Nutzern mit unterschiedlichen Ansichten folgen, aber selbst sehr einseitige Inhalte verbreiten.