Wirtschaft

Verfasst von redaktion am 26.03.2018 - 05:44

IBM muss sich gegen den Vorwurf der Altersdiskriminierung wehren: Die Medienorganisationen Pro Publica und Mother Jones veröffentlichten interne Dokumente, die zeigen, dass rund sechzig Prozent der bei IBM gekürzten Stellen Arbeitnehmer über 40 Jahre betrafen. Diese sollen etwa mit erzwungenen Pensionierungen oder gezielten Kündigungen trotz guter Arbeitsleistung aus dem Unternehmen gedrängt worden sein.

Verfasst von redaktion am 26.03.2018 - 05:41

Der Chef des Telekommunikationsunternehmens United Internet hat sich für ein viertes deutsches Mobilfunknetz ausgesprochen. Dafür solle sich die Politik entscheiden, um den Wettbewerb zu stärken, sagte Ralph Dommermuth. Bisher betreiben Deutsche Telekom, die britische Vodafone und die spanische Telefonica in Deutschland Handynetze mit eigenen Funkstationen. Alle anderen Anbieter, darunter auch die Marken von United Internet, verkaufen Kapazitäten dieser drei Netze weiter.

Verfasst von ictk am 25.03.2018 - 08:53

Die Justizkommissarin der Europäischen Kommission Vera Jourova will vom US-amerikanischen Internetkonzern Facebook genaue Aufklärung über den Datenskandal im Zusammenhang mit Cambridge Analytica. "Ich verlange von Facebook weitere Klarstellungen, etwa inwieweit europäische Nutzer betroffen sind", betonte die EU-Kommissarin gegenüber der Zeitung "Bild am Sonntag" (BaS). Dazu wolle Jourova am Montag einen Brief an Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg schicken, so die BaS.

Verfasst von ictk am 24.03.2018 - 10:52

Im Zuge des Skandal rund um den Missbrauch von Facebook-Daten hat ein britisches Gericht nun die Durchsuchung der Londoner Zentrale der Beratungsfirma Cambridge Analytica angeordnet, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Informationen aus dem Gerichtssaal berichtete.

Verfasst von ictk am 24.03.2018 - 09:49

Der US-amerikanische Cloud-Speicherdienst Dropbox mit Zentrale in San Francisco hat bei seinem Debüt an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq einen fulminanten Start auf das Börsenparkett hingelegt. Der erste Kurs lag am Freitag bei 29 Dollar und damit rund 38 Prozent über dem Ausgabepreis von 21 Dollar. Zwischenzeitlich wurden die unter dem Kürzel "DBX“ gelisteten Aktien für mehr als 31 Dollar gehandelt, Dropbox erreichte damit einen Börsenwert von über zwölf Milliarden Dollar. Aus dem Handel gingen die Titel gestern Abend bei 28,48 Dollar.

Verfasst von ictk am 23.03.2018 - 08:46

Der Kommissionspräsident der Europäischen Union, Jean-Claude Juncker, hat beim Gipfel der 28 Staats- und Regierungschefs den Vorschlag für eine Digitalsteuer verteidigt. Diese sei nicht gegen die USA gerichtet, betonte Juncker dazu in Brüssel.

Verfasst von redaktion am 23.03.2018 - 07:09

Der Internet- und Mobilfunkanbieter United Internet hat Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Jahr gesteigert: Die Erlöse hätten um 10,5 Prozent auf rund 4,2 Milliarden Euro zugelegt, teilte das im Tec-Dax gelistete Unternehmen mit Zentrale in Montabaur mit. Der Gewinn (Ebitda) sei um 17,3 Prozent auf knapp 980 Millionen Euro geklettert.

Verfasst von ictk am 22.03.2018 - 12:54

Die Quickline Holding will sich künftig voll auf das Privatkunden- und KMU-Geschäft konzentrieren und verkauft daher das Enterprise-Geschäft an die Datahub-Gruppe, welche auch ein Datacenter in Biel betreibt und damit das Geschäft im Bereich Connectivity und Datacenter weiter ausbauen will. Ebenfalls weiterführen und ausbauen wird Quickline die Office-Produkte für KMUs und das Cloud-Business.

Verfasst von redaktion am 22.03.2018 - 06:31

Die Deutsche Telekom baut ihren Anteil an der griechischen Tochter OTE aus. Der deutsche Konzern habe von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht und werde zusätzliche fünf Prozent an OTE vom Staat erwerben, teilte die griechische Privatisierungsagentur am gestrigen Mittwoch mit. Dafür werde die Deutsche Telekom rund 284 Mio. Euro auf den Tisch legen.

Verfasst von redaktion am 22.03.2018 - 06:29

Dank einer hohen Investoren-Nachfrage können sich die bisherigen Eigner von Dropbox auf zusätzliches Geld aus dem Börsengang des Cloudspeicher-Anbieters freuen: Die insgesamt 26,8 Mio. Papiere würden Interessenten nun in einer höheren Preisspanne von 18 bis 20 Dollar statt wie bisher geplant von 16 bis 18 Dollar pro Stück angeboten, teilte das US-Unternehmen mit. Damit wäre Dropbox an der Börse knapp 8 Mrd. Dollar wert.