Wirtschaft

Verfasst von redaktion am 17.04.2018 - 05:45

Zwischen den USA und Europa gibt es nach einem Zeitungsbericht mit der Besteuerung der digitalen Unternehmen ein neues Streitthema: Die US-Regierung lehne die EU-Vorschläge dazu scharf ab und betrachte sie als einen Verstoss gegen die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO), berichtete das "Handelsblatt". Das hätten US-Vertreter in einer Gesprächsrunde bei der Industrieländerorganisation OECD deutlich gemacht. Die USA werfen den Europäern danach vor allem vor, sie hätten in erster Linie grosse US-Unternehmen wie Apple, Facebook und Google im Visier. Im deutschen Finanzministerium werde die US-Kritik als Retourkutsche gewertet, weil in der EU Teile der US-Steuerreform als WTO-rechtswidrig eingestuft würden.

Verfasst von ictk am 17.04.2018 - 00:12

Der US-amerikanische Online-Videodienst Netflix mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos befindet sich weiter auf Höhenflug. Im Auftaktquartal des neuen Jahres kletterten Nutzerzahlen, Umsatz und Gewinn des Konzerns stärker als von den Marktanalysten erwartet.

Verfasst von ictk am 16.04.2018 - 23:21

In Wien haben rund 1000 Taxifahrer gegen den Online-Fahrdienstvermittler Uber protestiert. Wiens Taxifahrer haben heute gegen die Konkurrenz durch Fahrdienstanbieter wie Uber protestiert. Die österreichische Wirtschaftskammer und die Taxi-Innung unterstützten die Demo nicht, kündigten jedoch eine Klage gegen Uber an.

Verfasst von ictk am 16.04.2018 - 12:38

Die in Genf domizilierte Cybersecurity-Spezialistin Wisekey konnte im Fiskaljahr 2017 ihren Umsatz von 11.0 Millionen Franken (2016) auf 43.1 Millionen Franken nahezu vervierfachen. Zudem kündigte das Unternehmen ein Joint Venture mit China Bridge Capital an.

Verfasst von ictk am 15.04.2018 - 00:12

Im vergangenen Jahr sind die Vergütungen für Facebook-Chef Mark Zuckerberg um mehr als 50 Prozent auf 8,9 Millionen Dollar gestiegen, wie aus einer Mitteilung des Konzerns an die US-Börsenaufsicht zu ersehen ist. Wobei sich diese Summe zu einem wesentlichen Teil auf Ausgaben für die persönliche Sicherheit des Chefs des weltweit grössten Sozialen Netzwerks bezieht.

Verfasst von redaktion am 13.04.2018 - 09:10

Das Europaparlament hat sich im aktuellen Facebook-Datenskandal geschlossen dafür ausgesprochen, den Chef des sozialen Netzwerks, Mark Zuckerberg, vorzuladen. Die Vorsitzenden aller Fraktionen unterstützten eine entsprechende Initiative der Grünen-Abgeordneten Jan Philipp Albrecht und Sven Giegold. Die beiden hatten Parlamentspräsident Antonio Tajani in einem offenen Brief dazu aufgefordert, Zuckerberg in verschiedene Ausschüsse einzuladen.

Verfasst von ictk am 13.04.2018 - 07:23

Der weltgrösste Musikstreaminganbieter Spotify stärkt sich nach seinem Börsengang mit einer Übernahme und schnappt sich den Musikrechtelizensierer Loudr.fm. Spotify mit Hauptsitz in Stockholm nannte keinen Kaufpreis. Die 2013 in San Francisco gegründete Loudr ist darauf spezialisiert, automatisiert Rechteinhaber für die Nutzung ihrer Musikstücke zu entlohnen.

Verfasst von redaktion am 13.04.2018 - 05:53

Der tschechische Antivirus-Hersteller Avast mit Sitz in Prag plant einen milliardenschweren Börsengang in London. Der Sprung aufs Parkett soll Avast 200 Millionen Dollar bringen und zum Schuldenabbau verwendet werden, wie das Unternehmen mitteilte. Die Altaktionäre könnten darüber hinaus weitere Anteile im Wert von 800 Millionen Dollar auf den Markt werfen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Avast dürfte beim Börsengang, der voraussichtlich im Mai über die Bühne geht, mit rund vier Milliarden Dollar bewertet werden.

Verfasst von redaktion am 13.04.2018 - 05:51

Die rund 62.000 Angestellten der Deutschen Telekom bekommen mehr Geld: Der deutsche Marktführer und die Gewerkschaft Verdi einigten sich in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltssteigerung von 4,8 beziehungsweise 5,2 Prozent in zwei Stufen, wie beide Parteien am gestrigen Donnerstagabend mitteilten. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags endet im März 2020. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2020 ausgeschlossen.

Verfasst von redaktion am 12.04.2018 - 06:05

EU-Justizkommissarin Vera Jourova hat nach der Anhörung von Facebook-Chef im US-Senat auch ein solches Hearing in Europa gefordert. Zuckerberg sollte auch europäischen Gesetzgebern die Möglichkeit zu einer Aussprache geben. Es sei angemessen, ihn ins EU-Parlament einzuladen. Der Datenskandal um Cambridge Analytica dürfe sich in keinem EU-Land wiederholen. Die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU werde diesbezüglich funktionieren, zeigte sich die EU-Kommissarin überzeugt.