Forschung

Verfasst von Steiner/pte am 20.04.2018 - 07:34

Forscher des zum Massachusetts Institute of Technology (MIT) gehörenden Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) haben einen Weg gefunden, die Erstellung von Strassenkarten wesentlich günstiger und genauer hinzubekommen. Hierfür haben sie das System "Roadtracer" entwickelt, das die Daten mittels Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch aus Luftaufnahmen ausliest und daraus selbständig Karten zeichnet. Diese sind im Schnitt um 45 Prozent akkurater als bei allen bisher gängigen Methoden.

Verfasst von Pichler/pte am 19.04.2018 - 00:12

Forscher der U.S. Army haben ein neues System entwickelt, das Gesichtserkennung auch bei völliger Dunkelheit ermöglichen soll. Dazu synthetisiert eine Künstliche Intelligenz (KI) aus einem Wärmebild das Aussehen des Gesichts. Das ermöglicht einen Vergleich mit normalen Fotos. Die Technologie könnte nicht nur Biometrie-Lösungen verbessern, sondern auch die forensische Analyse von Daten aus nächtlichen Geheimoperationen.

Verfasst von ictk am 16.04.2018 - 09:05

Im Rahmen eines Co-Creation-Projektes von Fujitsu und dem Automatisierungsspezialisten Kuka loten die beiden Unternehmen im Werk Augsburg von Fujitsu neue Möglichkeiten der Mensch-Roboter-Kooperation bei der Fertigung und dem Test von Mainboards aus.

Verfasst von redaktion am 16.04.2018 - 05:54

Der tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto von Uber hat die Diskussion über die Sicherheit solcher Systeme neu aufflammen lassen. Während Uber selbst sein Testfahren fürs Erste pausieren läss, behält die Google-Schwester Waymo den eingeschlagenen Kurs bei: Waymo hat in Kalifornien um eine Genehmigung angesucht, damit die eigenen Autos künftig komplett ohne menschlichen Beifahrer unterwegs sein dürfen. Der US-Bundesstaat hat erst Anfang April mit einer neuen gesetzlichen Regelung den Weg für solche komplett autonomen Testfahrten freigemacht.

Verfasst von Pichler/pte am 15.04.2018 - 08:38

Forscher der University of Michigan (U-M) haben eine durchsichtige, robuste Beschichtung entwickelt, die Geräte wie Smartphones in Hinblick auf Verschmutzung quasi kindersicher machen könnte. Denn die Lösung macht Oberflächen "allabweisend", sprich Wasser, Öl oder auch Erdnussbutter haben keine Chance, haften zu bleiben. Das könnte auch für viele andere Anwendungen interessant sein - vom schmutzabweisenden Küchentisch bis zur unbenetzbaren Objektivlinse einer Kamera.

Verfasst von redaktion am 12.04.2018 - 06:02

BMW hat im Münchner Vorort Unterschleissheim sein Entwicklungszentrum für selbstfahrende Autos eröffnet. Im Campus sollen in Kürze rund 2.000 Ingenieure und IT-Experten am Auto der Zukunft arbeiten. Bis 2021 will BMW sein erstes autonom fahrendes Serienauto vom Band rollen lassen. Bei der Eröffnung des Campus mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich auch mit Blick auf die Unfälle selbstfahrender Autos von Tesla und Uber in den USA, dass die Herausforderungen beim autonomen Fahren enorm seien, aber es könne die Unfallzahlen senken, den Verkehrsfluss verbessern und neue Geschäftsmodelle auch für die Autobauer eröffnen.

Verfasst von ictk am 11.04.2018 - 21:12

Forscher von IBM gehen davon aus, dass Quantencomputer in rund fünf Jahren Marktreife erlangen werden. Bis dahin gibt es allerdings noch etliche Probleme zu lösen. Einen weiteren Schritt in diese Richtung ist nun österreichischen Physikern gelungen, ist ihnen doch mit 20 kontrollierbaren Quantenbits ein neuer Rekord mit ihrer Recheneinheit gelungen.

Verfasst von Pichler/pte am 09.04.2018 - 09:44

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben im Rahmen des Projekts "Alterego" ein Headset entwickelt, das den Träger quasi denken hört. Das System gibt auch ebenso leise Rückmeldung zu den Fragen des Nutzers. Die Idee dahinter ist ein "Intelligenz-Erweiterungs-Gerät", so Entwicklungsleiter Arnav Kapur, Doktorand am MIT Media Lab. Ein Vorteil gegenüber normalen Headsets ist, dass der Gehörgang frei bleibt - "Alterego" stört beispielsweise Gespräche nicht.

Verfasst von Pichler/pte am 07.04.2018 - 08:34

Mit "Marsbee" finanziert die Nasa ein Projekt, dank dem ein Schwarm Roboter-Bienen die Oberfläche des Mars erkunden soll. Der Ansatz der robotischen Insekten verspricht den beteiligten Forschern zufolge einige Vorteile. Der Schwarm kompakter Drohnen wäre ein leicht rekonfigurierbares Sensornetzwerk, das auch gut den Ausfall einzelner Robo-Bienen verkraften könnte. Auch inklusive eines Rovers als Basisstation wäre das System ziemlich kompakt, leicht und damit relativ günstig auf die interplanetare Reise zu schicken.

Verfasst von Manzey/pte am 06.04.2018 - 07:59

Die neue Smartphone-App "Earlysee" erkennt Autismus bereits bei zwölf Monate alten Kindern mit einer Trefferquote von rund 97 Prozent innerhalb von vier Wochen zuverlässig. Forscher der University of Buffalo haben hierzu eine Software entwickelt, die sich der Gesichtserkennung bedient.