Forschung

Verfasst von Fabio Bergamin/ ETH-News am 01.05.2018 - 15:06

Ein neues leitendes Material und ein neues Elektrodenmaterial könnten den Weg bereiten für kostengünstige Batterien. Gemeint sind Aluminiumbatterien. Sie bestehen aus billigen und in grossen Mengen vorkommenden Rohstoffen. An der Erforschung und Entwicklung solcher Batterien sind auch Wissenschaftler von der ETH Zürich und der Empa um Maksym Kovalenko, Professor für anorganische Funktionsmaterialien, beteiligt.

Verfasst von Rudloff/pte am 27.04.2018 - 13:00

Mithilfe eines preiswerten, tragbaren 3D-Druckers haben Forscher der University of Minnesota Elektronik auf eine menschliche Hand gedruckt. In Zukunft soll die Technik genutzt werden, um kostengünstig temporäre Sensoren auf den Körper aufzubringen. Davon sollen allem voran die Medizin und das Militär profitieren. Sensoren zur Analyse von Hautkrankheiten oder zum Aufspüren von Chemikalien sind dadurch denkbar.

Verfasst von Steiner/pte am 26.04.2018 - 15:29

Wissenschaftler der Carnegie Mellon University (CMU) haben mit Kollegen von Disney Research einen Weg gefunden, um Wände in multifunktionale Touchscreens zu verwandeln. "Wall++" setzt auf besonders einfache und kostengünstige Mittel: eine leitfähige Wandfarbe und herkömmliches Malerband. Wird die Farbe nach einem vorgegebenen Schema aufgetragen, entstehen Elektroden, die bestimmte Features ermöglichen. So lässt sich die "smarte Wand" als Lichtschalter nutzen oder kann Gesten und andere Geräte im Raum erkennen.

Verfasst von ictk am 24.04.2018 - 12:30

Der Schweizer Robotics Spezialist Stäubli und Schneider Electric haben eine langfristige Partnerschaft unter Dach und Fach gebracht. Dieser zufolge nimmt Schneider Electric eine massgeschneiderte Version des vierachsigen Scara-Roboters der Stäubli TS-Reihe in sein Lösungsangebot auf. Unter der Bezeichnung Lexium STS werden diese Roboter nun vollständig in die Architektur der Schneider Electric Motion-Control-Lösung Pacdrive integriert.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 24.04.2018 - 10:11

Forscher der University of Houston haben Softroboter entwickelt, die sich selbstständig fortbewegen. Diese setzen sich aus aktorischer und sensorischer Elektronik zusammen. Es handelt sich um einen künstlichen Muskel, der auf Temperaturen reagiert und sich dem Umfeld anpasst. Die Kriechbewegung ähnelt einer Raupe oder einer Baumaschine. Der Roboter ändert in Anlehnung an die Umgebung seine Form.

Verfasst von Peter Rüegg/ETH-News am 24.04.2018 - 00:10

ETH-Computergrafiker haben die Wolkenbildung und Luftströmungen in hochaufgelösten Wettersimulationen analysiert und dafür eine Wettersituation dreidimensional dargestellt. Von einer solchen Visualisierungsmethode könnten künftig die Fliegerei und die Meteorologie profitieren.

Verfasst von Pichler/pte am 23.04.2018 - 12:28

Forscher der University of Washington (UW) haben gezeigt, dass sie HD-Videos mit bis zu 10.000 Mal geringerem Strombedarf kabellos übertragen können. Dazu setzen sie auf die Methode der Rückstreuung, die unter anderem bei manchen RFID-Tags zum Einsatz kommt. Der Ansatz könnte kompakte Sicherheitskameras oder auch Körperkameras, beispielsweise für Sportübertragungen, praktikabler machen, wenn diese letztlich ganz ohne eigene Batterien auskommen.

Verfasst von Pichler/pte am 21.04.2018 - 11:54

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben mit dem "Flyjacket" ein Oberkörper-Exoskelett entwickelt, das eine intuitive Steuerung von Flugdrohnen verspricht. Denn Nutzer brauchen nur die Arme praktisch wie Flügel ausbreiten und abheben. Den Flug erleben sie dabei dank VR-Brille aus der Drohnen-Perspektive. Dem Team zufolge soll das Drohnen zugänglicher machen als eine herkömmliche Steuerung.

Verfasst von Fabio Bergamin/ ETHnews am 21.04.2018 - 08:18

Mit an der ETH Zürich entwickelter Technologie wird zum ersten Mal die Tonspur eines ganzen Musikalbums in Form von genetischer Information gespeichert. Codiert auf DNA-Molekülen und in Glaskügelchen eingegossen, wird ein Album der Musikgruppe Massive Attack damit praktisch für die Ewigkeit erhalten bleiben.

Verfasst von Steiner/pte am 20.04.2018 - 07:34

Forscher des zum Massachusetts Institute of Technology (MIT) gehörenden Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) haben einen Weg gefunden, die Erstellung von Strassenkarten wesentlich günstiger und genauer hinzubekommen. Hierfür haben sie das System "Roadtracer" entwickelt, das die Daten mittels Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch aus Luftaufnahmen ausliest und daraus selbständig Karten zeichnet. Diese sind im Schnitt um 45 Prozent akkurater als bei allen bisher gängigen Methoden.