Hintergründe

Verfasst von Pichler/pte am 25.04.2018 - 11:30

Experten aus diversen Bereichen nutzen Twitter, um mit der breiteren Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Gerade Wirtschaftswissenschaftler sind darin allerdings ziemlich schlecht, so das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Reading. Top-Ökonomen tweeten demnach weniger, tauschen sich mit weniger Leuten aus und nutzen ein abgehobeneres Vokabular als führende Naturwissenschaftler. Das könnte mit ein Grund sein, warum Ökonomen in der Diskussion zu heissen Eisen wie dem Brexit kaum eine Rolle spielen.

Verfasst von Peter Rüegg/ETH-News am 24.04.2018 - 00:10

ETH-Computergrafiker haben die Wolkenbildung und Luftströmungen in hochaufgelösten Wettersimulationen analysiert und dafür eine Wettersituation dreidimensional dargestellt. Von einer solchen Visualisierungsmethode könnten künftig die Fliegerei und die Meteorologie profitieren.

Verfasst von Pichler/pte am 23.04.2018 - 12:28

Forscher der University of Washington (UW) haben gezeigt, dass sie HD-Videos mit bis zu 10.000 Mal geringerem Strombedarf kabellos übertragen können. Dazu setzen sie auf die Methode der Rückstreuung, die unter anderem bei manchen RFID-Tags zum Einsatz kommt. Der Ansatz könnte kompakte Sicherheitskameras oder auch Körperkameras, beispielsweise für Sportübertragungen, praktikabler machen, wenn diese letztlich ganz ohne eigene Batterien auskommen.

Verfasst von Lars Jaeger am 23.04.2018 - 09:12

Die Mechanismen öffentlicher Aufmerksamkeitserregung und Empörung besitzen eine nicht immer einfach nachvollziehbare Dynamik. Verständlich ist dagegen, dass die Geschäftspraxis der Firma Cambridge Analytica starke öffentliche Abwehrreaktionen hergerufen haben. Die Kommentare in Print- und Onlinemedien waren und sind selten so eindeutig wie in diesem Fall: Hier wurden die Grundregeln der Demokratie verletzt.

Verfasst von Kapi/ICTK am 22.04.2018 - 11:29

Im Zuge der fortschreitenden digitalen Vernetzung von Industrie, Energie und Logistik verschwimmen die Branchengrenzen zusehends. Die Produktivität der Unternehmen steigt, neue Geschäftsmodelle entstehen. Vom 23. bis 27. April können Besucher der Hannover Messe und Cemat hautnah miterleben, wie die nächste Stufe von Industrie 4.0 aussieht. Auch die Schweiz ist bei dieser Industrieschau mit insgesamt über 5'000 Ausstellern und erwarteten 200'000 Besuchern stark vertreten.

Verfasst von Pichler/pte am 21.04.2018 - 11:54

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben mit dem "Flyjacket" ein Oberkörper-Exoskelett entwickelt, das eine intuitive Steuerung von Flugdrohnen verspricht. Denn Nutzer brauchen nur die Arme praktisch wie Flügel ausbreiten und abheben. Den Flug erleben sie dabei dank VR-Brille aus der Drohnen-Perspektive. Dem Team zufolge soll das Drohnen zugänglicher machen als eine herkömmliche Steuerung.

Verfasst von Steiner/pte am 20.04.2018 - 07:34

Forscher des zum Massachusetts Institute of Technology (MIT) gehörenden Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) haben einen Weg gefunden, die Erstellung von Strassenkarten wesentlich günstiger und genauer hinzubekommen. Hierfür haben sie das System "Roadtracer" entwickelt, das die Daten mittels Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch aus Luftaufnahmen ausliest und daraus selbständig Karten zeichnet. Diese sind im Schnitt um 45 Prozent akkurater als bei allen bisher gängigen Methoden.

Verfasst von Pichler/pte am 15.04.2018 - 08:38

Forscher der University of Michigan (U-M) haben eine durchsichtige, robuste Beschichtung entwickelt, die Geräte wie Smartphones in Hinblick auf Verschmutzung quasi kindersicher machen könnte. Denn die Lösung macht Oberflächen "allabweisend", sprich Wasser, Öl oder auch Erdnussbutter haben keine Chance, haften zu bleiben. Das könnte auch für viele andere Anwendungen interessant sein - vom schmutzabweisenden Küchentisch bis zur unbenetzbaren Objektivlinse einer Kamera.

Verfasst von ictk am 13.04.2018 - 14:29

Anfang dieses Jahres ging die erste europaweite Datenbank für Sekundärrohstoffe, darunter viele "kritische" Rohstoffe, online. Seither weiss man mehr darüber, welche Rohstoffvorkommen in Autos, Batterien und Elektronikgeräten stecken, die in 28 EU-Ländern, Norwegen und der Schweiz verkauft, benutzt, aufbewahrt – und schliesslich rezykliert oder entsorgt werden. Die Empa hat massgeblich an der Datenbank mitgewirkt.

Verfasst von Pichler/pte am 12.04.2018 - 11:34

Innovative App-Entwickler sehen sich oft damit konfrontiert, dass andere ihre Ideen kopieren und ihnen mit Klon-Apps Konkurrenz machen. Doch das ist nicht notwendigerweise schlecht fürs Geschäft, wie eine Studie von Forschern der Carnegie Mellon University (CMU) zeigt. Wirklich gute, ehrliche Alternativen drücken demnach zwar die Download-Zahlen des Originals. Doch schlechte Klone, die User täuschen wollen, lassen die Nachfrage nach dem Original sogar ansteigen.