Internet

Verfasst von redaktion am 18.10.2017 - 05:50

Obwohl das Angebot an Streaming- und Downloaddiensten mittlerweile stärker ausgebaut wurde, konnte damit Film- und Serienpiraterie noch nicht abgefangen werden. Noch immer gibt es Inhalte auf Netflix, Amazon und Co, die beispielsweise in einigen Ländern gar nicht oder mit grosser Verspätung verfügbar sind. Und natürlich gibt es Nutzer, die kein Abo abschliessen wollen und daher auf illegale Quellen zurückgreifen.

Verfasst von redaktion am 17.10.2017 - 05:52

Ein russisches Gericht hat den Messenger-Dienst Telegram zu einer Geldbusse verurteilt, weil er dem Inlandsgeheimdienst das Mitlesen seiner Nachrichten verwehrt. Das Unternehmen muss 800.000 Rubel (13.650 Franken) zahlen. Die kostenlose App ist in Russland besonders beliebt, weil Nachrichten verschlüsselt vom Absender zum Empfänger gelangen.

Verfasst von redaktion am 17.10.2017 - 05:49

Die Supermarktkette Real will mit einem eigenen Lieferdienst für frische Lebensmittel Konkurrenten wie Amazon oder Rewe angreifen. Nach einem Modellversuch in Düsseldorf weite Real seinen Lieferdienst auf zehn deutsche Grossstädte aus, sagte Real-Manager Henning Gieseke dem "Handelsblatt". Im kommenden Jahr sollten dann bundesweit mehrere Millionen Haushalte erreicht werden.

Verfasst von redaktion am 13.10.2017 - 05:51

Der Internet-Versandhändler Amazon braucht für das diesjährige Weihnachtsgeschäft 13.000 Saisonkräfte in Deutschland. Die befristeten Arbeitsplätze würden an zehn Standorten geschaffen, teilte das Unternehmen mit: in Bad Hersfeld, Brieselang, Dortmund, Graben, Koblenz, Leipzig, Pforzheim, Rheinberg, Werne und Winsen (Luhe). Allein in Koblenz würden 1.800 Mitarbeiter zusätzlich gesucht, in Leipzig 1.800 und am neuen Standort Winsen 1.400.

Verfasst von redaktion am 12.10.2017 - 05:51

Forscher des Sicherheitdienstleisters Proofpoint haben einen riesigen Malware-Angriff auf Nutzer von Pornhub aufgedeckt. Über ein Werbenetzwerk wurden laut Analyseplattform Alexa auf der weltweit beliebtesten Pornoseite Anzeigen eingeschleust, um User zur Installation von Schadsoftware zu bewegen. Über ein Jahr lang soll die Kampagne unentdeckt geblieben sein, die Anzeigen wurden an Millionen Nutzern ausgespielt. Beworben wurden dabei angeblich zur Verfügung stehende Updates für populäre Browser wie Chrome, Firefox oder das Flash-Plugin.

Verfasst von ictk am 08.10.2017 - 10:40

Die Forschungsabteilung X (früher Google X) von Alphabet hat von den Behörden Puerto Ricos das OK für den Start von 30 Stratosphärenballons zur Internetversorgung des vom Hurrikan betroffenen Katastrophengebietes erhalten. Ausserdem beteiligt sich Tesla am Wiederaufbau des Stromnetzes.

Verfasst von redaktion am 06.10.2017 - 05:54

Russische Hacker haben einer Zeitung zufolge vor zwei Jahren geheime Cyberschutz- und -angriffsverfahren des US-Nachrichtendienstes NSA erbeutet. Der Diebstahl sei erst im Frühling 2016 bemerkt worden, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mehrere Insider, die namentlich nicht genannt wurden. Die Angreifer hätten Kenntnis über Methoden zum Eindringen in ausländische Computernetzwerke und zum Schutz der eigenen Netze erbeutet. Es handle sich Experten zufolge um eine der bedeutendsten Cyberattacken der vergangenen Jahre.

Verfasst von redaktion am 06.10.2017 - 05:46

Der deutsche Generalbundesanwalt hat seine Ermittlungen in der NSA-Spionageaffäre eingestellt. Es seien "keine belastbaren Hinweise für eine gegen die Bundesrepublik Deutschland gerichtete geheimdienstliche Agententätigkeit (...) oder andere Straftaten" gefunden worden, teilte die oberste Ermittlungsbehörde mit. Sowohl die staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen als auch die Aufklärung durch den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages hätten keine belastbaren Anhaltspunkte dafür ergeben, dass US- oder britische Nachrichtendienste das deutsche Telekommunikations- und Internetaufkommen "rechtswidrig systematisch und massenhaft" überwachten.

Verfasst von Fügemann/pte am 04.10.2017 - 07:50

Der Redmonder Software-Konzern Microsoft gibt seinem Streaming-Dienst Groove Music Pass den Laufpass und stellt die Aktivitäten in diesem Bereich bis Jahresende ein. Nichtsdestotrotz soll die Windows-App Groove Music aber erhalten bleiben. Diese gibt damit auch weiterhin eigene Tracks von Onedrive oder einer lokalen Festplatte wieder.

Verfasst von redaktion am 02.10.2017 - 05:36

Die EU hat anlässlich ihres Digital-Gipfels in Estland am Freitag eine interaktive Karte mit den von ihr verhängten Sanktionen ins Internet gestellt. Mit ein paar Klicks sollen damit Firmen, die Güter exportieren wollen, erkennen, ob Handelspartner von Europa mit Strafmassnahmen belegt sind. Es kann dabei auf einer Weltkarte nach Ländern oder auch gezielt nach Namen von Firmen oder Personen gesucht werden. Die "EU Sanctions Map" ist im Auftrag Estlands erstellt worden, das derzeit den europäischen Ratsvorsitz innehat und bei der Digitalisierung von Staat und Verwaltung als Vorreiter gilt.