Wirtschaft

Verfasst von ictk am 19.01.2018 - 07:28

Der US-amerikanische IT-Riese IBM mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York weist für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2017 erstmals seit sechs Jahren ein Umsatzwachstum aus. Konkret erwirtschaftete Big Blue in der Berichtsperiode einen Unternehmensumsatz von knapp 22,5 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von vier Prozent gegenüber demselben Vorjahreszeitraum entspricht. Marktbeobachter hatten allerdings mehr erwartet und zeigten sich enttäuscht.

Verfasst von redaktion am 19.01.2018 - 06:11

Die Deutsche Telekom will ihre schwächelnde Grosskundensparte T-Systems aufpäppeln und dafür aufspalten. Das Geschäft werde in zwei Gesellschaften aufgeteilt, bestätigte ein Telekom-Sprecher einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatt". Die Aufspaltung habe Vorteile für Kunden wie auch das Unternehmen selbst. Durch zwei Gesellschaften könne mehr Marktnähe und Flexibilität geschaffen werden. Zudem dürften sich Zukäufe einfacher umsetzen lassen.

Verfasst von redaktion am 19.01.2018 - 06:09

Die Europäische Kommission genehmigte den 47 Mrd. Dollar schweren Kauf des niederländischen Chipherstellers NXP durch den US-Rivalen Qualcomm. Die Erlaubnis sei aber an die Bedingung geknüpft, dass Qualcomm einer Reihe von Auflagen uneingeschränkt nachkomme, teilte die EU-Wettbewerbsbehörde mit.

Verfasst von redaktion am 19.01.2018 - 06:07

Telecom Italia hat den Gewerkschaften in Italien einen Plan unterbreitet, der die Frühpensionierung von bis zu 5.000 Mitarbeitern vorsieht. Der Abbau von weiteren 2.500 Jobs soll bis 2020 hauptsächlich über Abfertigungen erfolgen, hiess es aus Gewerkschaftskreisen. Vorgesehen ist andererseits aber auch die Anstellung von 2.000 jungen Mitarbeitern.

Verfasst von ictk am 19.01.2018 - 06:02

Das italienische Kartellamt hat Ermittlungen gegen die Technologiegiganten Apple und Samsung aufgenommen. Grund dafür ist der Verdacht, dass die beiden Konzerne Geräte quasi mit einem eingebauten Verfallsdatum versehen. Der Fachausdruck dafür lautet Obsoleszenz. Die Behörde wirft den Unternehmen vor, gezielt mangelhafte Komponenten einzubauen, mit denen die Leistung der Geräte mit der Zeit gedrosselt werde. Auf diese Weise sollten die Konsumenten dazu gedrängt werden, neuere Modelle zu kaufen.

Verfasst von redaktion am 18.01.2018 - 10:40

Der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba stärkt seine ausgedünnte Kapitaldecke. Er verkaufte Ansprüche gegenüber seiner insolventen US-AKW-Tochter Westinghouse an eine Gruppe von Finanzinvestoren um den Hedgefonds Baupost Group, wie Toshiba am Donnerstag mitteilte. Mit dem Deal verbessert das Unternehmen seine Kapitalbasis um umgerechnet 3,7 Mrd. Dollar – und steigert zudem seine Chancen, an der Börse in Tokio zu bleiben.

Verfasst von Kapi/ICTK am 18.01.2018 - 08:37

Google und eine Reihe weiterer Technologiegiganten wie etwa die chinesischen Unternehmen Temasek und Meituan-Dianping investieren in den indonesischen Uber-Rivalen Go-Jek. Bereits im letzten Jahr beteiligten sich Firmen wie KKR, Warburg Pincus, Sequoia Capital, Northstar Group sowie der chinesische E-Commerce-Riese JD.com an Go-Jek.

Verfasst von redaktion am 18.01.2018 - 05:44

Der niederländische Chip-Ausrüster ASML rechnet nach einem Gewinnsprung auch für das laufende Jahr mit florierenden Geschäften: Die Auftragsbücher seien prall gefüllt, teilte der weltweit grösste Hersteller von Lithographiemaschinen zur Halbleiterherstellung mit. Im vergangenen Quartal stieg der Gewinn überraschend stark um mehr als 20 Prozent auf 644 Mio. Euro, weil Kunden angesichts der boomenden Halbleiterindustrie auf eine frühzeitige Auslieferung drangen.

Verfasst von redaktion am 18.01.2018 - 05:41

Europas grösster Online-Modehändler Zalando will seine Geschäfte im laufenden Jahr weiter steigern: "Unser Fokus liegt nach wie vor auf starkem Wachstum und dem Ausbau unseres Marktanteils", sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter. Im vierten Quartal erhöhte die Berliner Firma vorläufigen Zahlen zufolge ihren Umsatz zwischen 21,2 und 23,2 Prozent auf maximal 1,345 Mrd. Euro.

Verfasst von Manzey/pte am 18.01.2018 - 00:04

Tausende Briten haben im Internet gefälschte Hochschulabschlüsse von der pakistanischen Software-Firma Axact gekauft. Das haben Recherchen von "BBC Radio 4" ergeben. Zu den Käufern sollen demnach unter anderem auch Mitarbeiter des National Health Service (NHS) und Pflegekräfte gehören.