Recht

Verfasst von redaktion am 20.06.2017 - 05:49

Bei ihrer Reaktion auf Cyber-Angriffe will die EU künftig in vollem Umfang von Massnahmen der gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik Gebrauch machen, hiess es in einer Erklärung. Dies kann von einer blossen Protestnote bis zu Sanktionen reichen. Die Reaktion soll dabei "in einem angemessenen Verhältnis" zu Tragweite, Dauer und Wirkung der Attacken stehen. Ziel bleibe aber "eine friedliche Lösung" von Streitigkeiten.

Verfasst von redaktion am 14.06.2017 - 11:03

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass das Betreiben von Filesharing-Seiten wie "The Pirate Bay" eine Urheberrechtsverletzung darstellen kann. Ausgangspunkt war eine Klage der niederländischen Organisation Stichting Brein gegen die Internetprovider Ziggi und XS4ALL, die Domainnamen und IP-Adressen von "The Pirate Bay" sperren sollten.

Verfasst von redaktion am 31.05.2017 - 08:42

Das Tauziehen um einen mutmasslichen russischen Hacker, der Millionen Passwörter sozialer Netzwerke gestohlen haben soll, dauert an: Der 29-Jährige könne sowohl an die USA als auch an Russland ausgeliefert werden, entschied ein Gericht in Prag. Die ihm angelasteten Delikte seien aber auch in Tschechien strafbar und nicht verjährt. Die letzte Entscheidung liegt damit bei Justizminister Robert Pelikan.

Verfasst von Christoph Schnidrig am 30.05.2017 - 11:35

Der Countdown zur Einführung der neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU läuft – auch Schweizer Firmen sind davon betroffen. Doch nur eine Minderheit der europäischen Unternehmen ist gerüstet. Noch gebricht es am Verständnis für das neue Regelwerk. Eine Studie untersucht den Grad der Vorbereitung und die Auswirkungen auf die Cloud-Strategie in europäischen Firmen.

Verfasst von redaktion am 29.05.2017 - 09:36

Facebook hat den Gesetzentwurf des deutschen Justizminister Heiko Maas zur Bekämpfung von Hassbotschaften im Internet kritisiert: Das Gesetz sei ungeeignet, um Drohungen, Beleidigungen und Falschmeldungen zu bekämpfen, zitierte die "Wirtschaftswoche" am Montag aus einer Stellungnahme des sozialen Netzwerks. Mit dem vom Justizministerium erarbeiteten Gesetz sollen die sozialen Netzwerke dazu verpflichtet werden, offensichtlich rechtswidrige Inhalte aus ihren Angeboten zu löschen. Maas will seine Pläne noch vor der Sommerpause durch das Parlament bringen.

Verfasst von redaktion am 29.05.2017 - 05:43

Die Auseinandersetzung zwischen dem Chiphersteller Qualcomm und dem IT-Dienstleister und ehemaligen Smartphone-Hersteller Blackberry rund um die Verrechnung von Lizenzgebühren hat ein Ende gefunden. Das Verfahren war ursprünglich von Blackberry angestrengt worden, das kanadische Unternehmen war der Meinung, dass Qualcomm fünf Jahre lang zu hohe Lizenzgebühren verlangt hatte. Das von beiden Seiten angerufene Schiedsgericht in Kalifornien hat sich dieser Ansicht nun angeschlossen.

Verfasst von redaktion am 23.05.2017 - 10:54

Der finnische Telekomausrüster Nokia und der US-Technologieriese Apple haben ihren Patentstreit beigelegt und ein mehrjähriges Lizenzabkommen unterzeichnet. Nokia werde eine Vorauszahlung und regelmässig weitere Beträge während der Laufzeit des Vertrags erhalten, teilten die Unternehmen am Dienstag mit. Weitere finanzielle Details wurden nicht bekannt.

Verfasst von ictk am 17.05.2017 - 17:29

Chelsea Manning, die als Bradley Manning durch die Weitergabe von Hunderttausenden geheimen Dokumenten an die Aufdeckerplattform Wikileaks weltweit bekannt wurde, ist nach sieben Jahren Haft aus einem US-Militärgefängnis in Kansas entlassen und wieder auf freien Fuss gesetzt worden.

Verfasst von redaktion am 17.05.2017 - 05:54

Die deutsche Regierung darf grundsätzlich die IP-Adressen speichern, unter denen Nutzer ihre Internetportale aufrufen. Das entschied der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) und stärkt damit angesichts von Cyberangriffen das Abwehrrecht von Online-Mediendiensten.

Verfasst von redaktion am 17.05.2017 - 05:50

Eine französische Behörde hat gegen Facebook wegen Gesetzesverstössen beim Datenschutz eine Strafe in Höhe von 150.000 Euro verhängt. Die Pariser Datenschutzaufsicht CNIL warf dem US-Unternehmen in einer Mitteilung unter anderem vor, dass Nutzer der "massiven Kombination" ihrer Daten durch Facebook nicht widersprechen könnten. Facebook verknüpfe die Daten, um den Nutzern gezielte Werbung anzeigen zu können.