Forschung

Verfasst von ictk am 19.10.2017 - 15:49

Seit August testen Swisscom und Huawei Schweiz NG.fast, womit Datenübertragungsraten von 1 bis 5 GBit/s erreicht werden. Der Nachfolgestandard von G.fast erreicht höhere Datenraten über 100 Meter im Haus mit Vectoring über zwei Leitungen (Multiline). Bei NG.fast handelt es sich um eine Weiterentwicklung von G.fast, mit der die Bandbreite nochmals deutlich erhöht wird.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 18.10.2017 - 12:48

Der neue Krankenhaus-Roboter "Noah" transportiert das zehnfache Gewicht eines Menschen und navigiert sich mittels GPS. Derzeit wird der robotische Helfer im Guangzhou Women and Children's Medical Center getestet. Noah ist so programmiert, dass er Phrasen wie "Hier bin ich!", "Ich betrete den Fahrstuhl!" sowie "Ich werde behindert!" äussern kann. Experten sehen hierzulande in den nächsten zehn Jahren vorerst jedoch keinen Ersatz für das Krankenhauspersonal.

Verfasst von ictk am 18.10.2017 - 07:42

Der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) mit Zentrale in Detroit will als erster Autohersteller autonom fahrende Autos in New York testen. Anfang kommenden Jahres soll eine Flotte selbstfahrender Elektroautos der Marke Chevrolet Bolt im südlicheren Manhattan an den Start gehen.

Verfasst von redaktion am 17.10.2017 - 05:56

Ein kleines Startup-Unternehmen aus einem Münchner Vorort will mit seiner Laser-Technologie die Datenübertragung in der Stratosphäre revolutionieren: Die Mynaric AG hofft auf einen erfolgreichen Börsengang, um an das notwendige Kapital für die Durchsetzung der neuen Technologie zu kommen. Der Börsengang soll zwischen 22 und 27 Mio. Euro bringen, die Erstnotierung in Frankfurt ist für den 30. Oktober geplant. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die weltweiten Datenmengen sich jährlich in etwa verdoppeln und die bisherige Infrastruktur für die Datenübertragung daher bald an ihre Grenzen stossen wird.

Verfasst von ictk am 13.10.2017 - 15:06

Der US-Softwareriese Microsoft und Amazon Web Services haben eine Deep-Learning-Bibliothek namens Gluon entwickelt und vorgestellt. Sie soll den Zugang von Entwicklern zu Machine Learning vereinfachen. Die als Open Source angebotene Bibliothek enthält demnach ein Interface, das die Entwicklung, Tests, das Anlernen und den Einsatz von Machine-Learning-Modellen für die Cloud und mobile Apps erleichtern soll.

Verfasst von Fügemann/pte am 13.10.2017 - 12:12

Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben zusammen mit Experten der ETH Zürich Ansätze entdeckt, wie sich Batterien aus Abfall-Graphit und Schrott-Metallen herstellen lassen. Dazu stellen die Wissenschaftler das Prinzip des Lithium-Ionen-Akkus auf den Kopf. Ein mögliches Endprodukt hätte den Entwicklern zufolge das Potenzial, wirklich preisgünstig und langlebig zu sein - darauf weisen jedenfalls erste Experimente hin.

Verfasst von Kempkens/pte am 12.10.2017 - 10:31

Wissenschaftler an der Stanford University haben eine Batterie entwickelt, die bei industrieller Herstellung 80 Prozent weniger kostet als ein Lithium-Ionen-Modell gleicher Kapazität. Sie basiert auf Natrium, dem sechsthäufigsten Element in der Erdkruste. Chemieingenieur Zhenan Bao und die beiden Materialwissenschaftler Yi Cui und William Chueh nutzen Tafelsalz, auch als Natriumchlorid bekannt.

Verfasst von redaktion am 12.10.2017 - 05:48

Intel hat einen Prozessor für Quantencomputer entwickelt: Der Chip mit 17 Quantenbits (Qubits) wurde für Testzwecke an das niederländische Forschungszentrum Qutech an der Delfter Universität für Technologie geschickt. Dabei geht es vor allem um das spezielle Design, das eine verbesserte Leistung bringen soll.

Verfasst von Manzey/pte am 10.10.2017 - 09:01

Wissenschaftler des indischen Shri Guru Gobind Singhji Institute of Engineering and Technology arbeiten an einem Algorithmus, der das Alter einer Person, die von einer Überwachungskamera gefilmt wurde, verlässlich in Echtzeit bestimmt. Bislang ist es noch keinem Institut gelungen, dies technisch möglich werden zu lassen.

Verfasst von Steiner/pte am 06.10.2017 - 00:12

Forscher der University of Wisconsin-Madison (UW) haben den "praktischsten flexiblen Transistor der Welt" entwickelt. Das kleine "Wunderding", das halb so gross ist wie ein Fingernagel, könnte schon relativ bald in vielen neuen Geräten verbaut sein - die Rede ist von Smartphones und Computern bis hin zu Wearable-Sensoren. Der grosse Vorteil liegt in der Biegsamkeit und einem äusserst einfachen, schnellen und kostengünstigen Herstellungsverfahren.