Forschung

Verfasst von Bergmann/pte am 28.03.2017 - 08:04

Videospiele und Anwendungen zum Gehirntraining werden immer häufiger als effektiver Ansatz zur Behandlung von Depressionen angepriesen. Forscher der University of California (Davis) gehen nun einen Schritt weiter. Werden die Spieler in Games mit persönlichen Erinnerungen konfrontiert, nutzen sie diese häufiger, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 27.03.2017 - 08:01

Ein Kompakt-Computer von Raspberry Pi, eine Infrarot-Kamera und eine LED sind wesentliche Zutaten eines Geräts, das Augenuntersuchungen merklich einfacher machen soll. Denn die Entwicklung von US-Forschern erlaubt es, Retina-Scans ganz ohne jene Augentropfen durchzuführen, deren Nebenwirkungen Patienten teils stundenlang beeinträchtigen. Dabei ist die Netzhaut-Kamera kompakt und ziemlich günstig - die Teile kosten insgesamt nur rund 185 Dollar.

Verfasst von Fleischer/pte am 19.03.2017 - 10:56

Cross Helmet bringt in den kommenden Monaten einen neuen Hightech-Motorradhelm auf den Markt. Der neuartige Kopfschutz sorgt einerseits für einen besseren Rundumblick - aber das könnte auch zur Ablenkung werden, da das Visier als Display dient und auch die Ohren nicht mehr ausschliesslich dem Strassenverkehr lauschen.

Verfasst von Steiner/pte am 17.03.2017 - 12:26

Googles Deepmind-Team hat zusammen mit Kollegen des Imperial College London Künstliche Intelligenz (KI) auf die nächste Entwicklungsstufe gehoben. Ihnen ist es gelungen, einen Algorithmus zu programmieren, der neurale Computernetzwerke gewissermassen mit einem "Gedächtnis" ausstattet, um aktuelle Herausforderungen durch das Anzapfen von gesammeltem Wissen aus der Vergangenheit effizienter zu lösen. Ein Praxistest mit klassischen Atari-Videospielen verlief erfolgreich.

Verfasst von ictk am 16.03.2017 - 08:12

Eine Schweizer Forschergruppe vom Intelligent Systems Laboratory der EPFL Lausanne entwickelt gelatinehaltige Roboter, die zu 100 Prozent verdaut werden können, wie das deutsche Computermagazin berichtet. Da keine Metalle und keine Elektronik verwendet werden, werden die Roboter durch chemische Reaktionen und Austausch von Flüssigkeiten angetrieben. Solche Dinger könnten vor allem in der Medizin Verwendung finden.

Verfasst von Steiner/pte am 12.03.2017 - 09:09

Die britische Ingenieursschmiede Magna Parva hat den ambitionierten Plan vorgestellt, Satelliten zu entwickeln, die sich während ihrer unterschiedlichen Missionen im Weltall zumindest teilweise selbständig zusammenbauen können. Das hinter dieser Idee liegende Konzept nennt sich "In-Space Manufacturing of Very Large Structures" und sieht vor, dass Satelliten mit einer Grundausstattung wichtiger Rohstoffe losgeschickt werden, auf die sie dann je nach Bedarf zugreifen können, um lange, dünne Strukturen und Bauteile wie etwa Antennen zu produzieren.

Verfasst von ictk am 12.03.2017 - 08:59

Einem Team von Wissenschaftlern des IT-Riesen IBM ist es im unternehmenseigenen Forschungszentrum in Almaden gelungen, mit Hilfe eines einzelnen Atoms den weltweit kleinsten Magneten herzustellen und ein Datenbit darauf zu speichern. Bisherige Festplatten benötigen dafür bisher etwa 100.000 Atome, wie Big Blue mitteilt.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 10.03.2017 - 12:05

Damit Roboter-Assistenten in Zukunft besser Gegenstände wie Werkzeug zureichen können, haben Forscher der Brown University einen Algorithmus entwickelt, der sie im Zweifelsfall nachfragen lässt. Dabei fragt das System zwar nur, ob es richtig liegt, zieht aber aus der Antwort des Nutzers intelligente Schlüsse. Damit wird der Roboter zum besseren Zureicher - und liess Testpersonen sogar annehmen, er sei höher entwickelt, als das eigentlich der Fall ist.

Verfasst von Steiner/pte am 07.03.2017 - 01:17

Forscher am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS haben eine innovative Lösung für den "Waschraum der Zukunft" entwickelt, die den Wartungsaufwand deutlich reduzieren soll.

Verfasst von Fleischer/pte am 06.03.2017 - 16:02

Radiosignale könnten in Zukunft dazu genutzt werden, Städte und Kleidung smarter zu machen. Das ist die Vision von Forschern der University of Washington, die ein System namens "FM Backscattering" entwickelt haben, bei dem die ungenutzten Anteile der UKW-Radiosignale in der Luft dazu verwendet werden, um andere Daten zu übertragen. So könnten etwa Plakate von Bands deren Lieder abspielen oder T-Shirts die Herzfrequenz an das Smartphone senden.