IT-Security

Verfasst von ictk am 23.06.2017 - 05:52

In Deutschland dürfen die Sicherheitsbehörden künftig zur Verbrechensbekämpfung auch auf Messenger-Dienste wie Whatsapp zugreifen. Entspechende Änderungen der Strafprozessordnung, wonach bei besonders schweren Straftaten die Onlinedurchsuchung und die Quellen-Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) eingesetzt werden darf, hat der Deutsche Bundestag beschlossen.

Verfasst von redaktion am 22.06.2017 - 05:41

Die Deutsche Bundesbank prüft die Einführung spezieller Hacker-Stresstests für Geldhäuser. In anderen Ländern hätten die Aufsichtsbehörden Angriffe auf Banken simuliert, um deren Schutz zu testen, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret. Das Thema Cyber-Sicherheit in der Finanzwirtschaft gewinnt für die Bankenaufsicht immer mehr an Bedeutung. Für Aufregung in der Branche sorgte der spektakuläre Cyber-Bankraub bei der Notenbank Bangladeschs Anfang 2016, bei dem 81 Mio. Dollar erbeutet wurden.

Verfasst von ictk am 21.06.2017 - 09:33

Das E-Government-Institut der Berner Fachhochschule (BFH) lädt am Freitag, den 23. Juni, zur Tagung "Data-Privacy in der digitalen Dienstleistungsgesellschaft" ein. Eines der zentralen Themen ist dabei die elektronische ID, an deren Vernehmlassung des Bundesamts für Justiz sich das BFH-Zentrum Digital Society beteiligt hat.

Verfasst von redaktion am 20.06.2017 - 05:45

Die EZB-Bankenaufsicht will die Cybersicherheit bei den von ihr überwachten Banken stärker in den Fokus rücken: "Von diesem Sommer an wird von ihnen gefordert, dass sie alle signifikanten Cybervorfälle melden", sagte EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Die Bankenaufsicht werde so besser abschätzen können, wie viele Angriffe es gegeben habe und welche Bedrohungen es gebe. Die Europäische Zentralbank ist seit Herbst 2014 für die direkte Kontrolle der grössten Banken in der Eurozone zuständig. Zuletzt überwachte sie 125 Banken.

Verfasst von redaktion am 19.06.2017 - 09:55

Laut westlichen Geheimdiensten soll mit hoher Wahrscheinlichkeit Nordkorea hinter den globalen Cyberangriffen stecken, die vor wenigen Wochen weltweit zigtausende Rechner lahmgelegt hatten. Nach dem US-amerikanischen Dienst NSA kommt nun auch das britische National Cyber Security Centre (NCSC), das zum GCHQ gehört, zu dieser Einschätzung. Das gaben Insider gegenüber der BBC an. Zuvor waren bereits private IT-Sicherheitsfirmen zu dieser Schlussfolgerung gelangt.

Verfasst von ictk am 19.06.2017 - 07:58

In nur wenigen Bereichen hat sich in den letzten 30 Jahren so viel verändert wie im stationären Handel. Während manche Einzelhändler das Internet immer noch als Bedrohung empfinden, profitiert das Gros von vielen Vorteilen, die das World Wide Web mit sich bringt. Beispiel Kartenzahlungen: Sie wären ohne Internetanbindung gar nicht möglich. Somit ist für Einzelhändler eine kontinuierliche Internetverbindung essenziell, ja gerade überlebenswichtig. Umso schlimmer, wenn das Netz ausfällt. Doch für den unangenehmen Fall der Fälle gibt es gute Lösungen.

Verfasst von ictk am 16.06.2017 - 14:20

Die weltweiten Cloud-basierten Security-Services legen weiterhin enorm zu. Mit einem Zuwachs um 21 Prozent gegenüber 2016 werden sie noch in diesem Jahr Umsätze von gesamthaft 5,9 Milliarden US-Dollar generieren, wie das IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner errechnet hat.

Verfasst von ictk am 13.06.2017 - 19:24

Russische Hacker sollen die US-Präsidentschaftswahl 2016 in viel grösserem Umfang zu beeinflussen versucht haben als bisher angenommen. Gemäss einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf involvierte Ermittler hat es Attacken auf 39 US-Bundesstaaten im Sommer und Herbst 2016 gegeben. Die Präsidentenwahl war im November.

Verfasst von ictk am 13.06.2017 - 14:29

Ein Team der ETH Zürich hat in Zusammenarbeit mit Armasuisse Wissenschaft und Technologie eine neue Methodik entwickelt, um gezielte Cyber Angriffe auf IT-Netzwerke aufzuspüren. Die Vorgehensweise soll gemäss Aussendung des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport die nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken (NCS) unterstützen.

Verfasst von ictk am 09.06.2017 - 13:19

Der Redmonder Softwareriese Microsoft hat nun die Übernahme der Security-Spezialistin Hexadite, das seinen Hauptsitz in Boston unterhält aber in Israel entwickelt, offiziell bestätigt. Der Windows-Konzern hat zwar keine Kaufsumme genannt, Medienberichten zufolge sollen die Redmonder aber rund 100 Millionen Dollar (96,6 Millionen Schweizer Franken) auf den Tisch geblättert haben.