Verfasst von Steiner/pte am 07.09.2017 - 09:16

Ransomware bleibt bei digitalen Sicherheitsbedrohungen führend. Laut den Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab waren 2016 über 1,4 Mio. Computer weltweit das Ziel von derartigen Angriffen, bei denen Daten infizierter Rechner verschlüsselt werden, um anschliessend ein Lösegeld einzufordern. Im zweiten Quartal 2017 waren 246.675 Nutzer von Kaspersky-Software solchen Angriffen ausgesetzt. Aber auch Phishing, Ausspionieren über Webcams oder vernetzte Haushaltsgeräte (IoT) bleiben riskant.

Verfasst von ictk am 07.09.2017 - 08:44

Melodien entstehen beim Komponieren zuerst im Kopf. Wissenschaftler aus Graz haben nun eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickelt, über welche die musikalischen Gedanken "gelesen" und direkt auf Notenblätter geschrieben werden kann.

Verfasst von redaktion am 07.09.2017 - 06:01

Die IT-Sicherheitsfirma Symantec hat eine Warnung vor Hackern ausgesprochen, die kritische Infrastruktur in Europa infiltrieren. Ein Kollektiv, das als "Dragonfly" bezeichnet wird, war zuletzt zwischen 2011 und 2014 aktiv, dann unterbrach es offenbar nach Medienberichten seine Arbeit. Doch laut Symantec hackten die Dragonfly-Mitglieder ab Ende 2015 Stromkonzerne in den USA, der Türkei und der Schweiz. Auch andere, nicht genannte Länder in Europa sollen betroffen sein.

Verfasst von redaktion am 07.09.2017 - 05:58

Der PC-Hersteller Lenovo hat sich gegenüber der US-Aufsichtsbehörde FTC verpflichtet, künftig bei seinen PCs auf die Installation von Programmpaketen zu verzichten, die die Sicherheit der Anwender gefährden könnten. Die FTC hatte eine Untersuchung gegen den chinesischen Konzern angestrengt, weil auf Lenovo-Laptops die gefährliche Werbesoftware "Superfish Visual Discovery" vorinstalliert war. Es handelt es sich dabei um ein Programm, das sich beim Internetsurfen in eine Verbindung einklinkt, um zusätzliche Werbung auf Webseiten einzublenden. Allerdings kann es sich auch in per SSL-Verschlüsselung geschützte Verbindungen einschalten, ohne dass die Nutzer etwas davon mitbekommen. Das ist beispielsweise beim Onlinebanking gefährlich, weil die verschlüsselten Kanäle nicht mehr sicher waren.

Verfasst von ictk am 05.09.2017 - 08:38

Wer häufig mit einem Anhänger im Strassenverkehr unterwegs ist, der kennt das Problem vermutlich: Die Zentrierung von Anhängerdeichsel und Kupplung ist nicht immer einfach, und die Entfernung von Zugfahrzeug und Anhänger mitunter schwer abzuschätzen.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 04.09.2017 - 14:54

Mit der App "Noisecapture" können Nutzer von Android-Geräten dazu beitragen zu vermessen, wie laut es in ihrer Gegend wirklich ist. Die von den französischen Forschungsinstituten CNRS und IFSTTAR entwickelte Anwendung soll so helfen, eine detaillierte Lärmkarte der Welt zu erhalten - was letztlich auch dazu genutzt werden könnte, die Geräuschbelästigung in städtischen Gebieten in den Griff zu bekommen.

Verfasst von Markus Bause und Fabian Henzler am 04.09.2017 - 10:32

Service-Katalog und Configuration Management sind zwei Themen, die alles andere als neu sind. Dennoch sind sie hochaktuell und ein Themenbereich, in dem immer noch viel Geld verbrannt wird. Vielen Unternehmen fehlt es immer noch an der notwendigen Transparenz, wodurch Handlungsbedarf besteht.

Verfasst von ictk am 04.09.2017 - 09:02

Der chinesische ICT- und Smartphone-Hersteller Huawei mit Sitz in Shenzhen will sein nächstes Handy-Flaggschiff Mate 10 mit KI (Künstliche Intelligenz) ausstatten. Basis dafür soll die Chip-Entwicklung Kirin 970 sein, wie der Chef des Konsumentengeschäfts, Richard Yu, auf der IFA in Berlin bekannt gab.

Verfasst von redaktion am 04.09.2017 - 05:32

Ein Fehler in der API von Instagram hat schwerwiegendere Folgen als anfangs angenommen. Millionen Kontaktdaten der Nutzer der Foto-Plattform waren öffentlich und offenbar haben Hacker diesen Anlass dazu genommen, die Infos einzusammeln. Wie lange der Fehler bestanden hatte, ist unklar. Entdeckt wurde dieser als auf dem Instagram-Profil von Selena Gomez Nacktbilder von Justin Bieber gepostet wurden. Anfangs richtete die Foto-Plattform aus, dass nur Daten von wenigen Promis gestohlen wurden – mittlerweile hat man die Angabe deutlich nach oben korrigiert.

Verfasst von Fügemann/pte am 03.09.2017 - 09:48

Im Nachbarland Deutschland haben gerade einmal vier von zehn deutschen Unternehmen (43 Prozent) bei einem Hacker-Angriff ein Notfallmanagement. Eine neue Erhebung des Berliner Digitalverbands Bitkom zeigt zudem, dass selbst die Betreiber sogenannter kritischer Infrastrukturen (Kritis), wie etwa Energieversorger oder Finanzdienstleister, kaum besser vorbereitet sind als die übrigen Branchen. Für die Studie wurden 1.069 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen befragt.