Verfasst von Steiner/pte am 06.10.2017 - 08:14

Die Suche des Online-Riesen Amazon nach einem Standort für sein zweites grosses Hauptquartier hat in den USA und Kanada ein regelrechtes Wettrennen ausgelöst. Um sich gegenüber der Konkurrenz von mehr als 130 Bewerbern durchzusetzen und so namhafte Städte wie New York oder Dallas auszustechen, greift die Stadtverwaltung der kleinen Provinzmetropole Stonecrest im Bundesstaat Georgia nun zu drastischen Mitteln. Sie will den IT-Konzern im Fall eines Zuschlags insgesamt 345 Morgen (rund 140 Hektar) Land zur Verfügung stellen, um dort eine neue Stadt zu errichten, die auf den Namen "Amazon" getauft werden soll.

Verfasst von ictk am 06.10.2017 - 08:13

Der US-amerikanische Video-Streamingdienst Netflix mit Sitz im kalifornischen Los Gatos zieht seine Preise seine Preise. Dies sehr zur Freude der Anleger. Wie Netflix bestätigt, müssten Kunden in den Vereinigten Staaten künftig rund zehn Prozent mehr für das gängigste Abo-Modell hinblättern. Die Börse reagierte mit einem Kursanstieg des Netflix-Papiers um 5 Prozent.

Verfasst von ictk am 05.10.2017 - 12:48

Die britische Chip-Entwicklerin Dialog Semiconductor mit Sitz in Reading kauft in den Vereinigten Staaten zu. Für 300 Mio. Dollar übernimmt Dialog die auf Configurable Mixed-Signal ICs (CMICs) fokussierte Silego Technology mit Sitz im kalifornischen Santa Clara. Die Übernahme soll bis Ende Jahr in trockenen Tüchern sein.

Verfasst von redaktion am 05.10.2017 - 10:35

Der US-Finanzinvestor Bain Capital will die für 18 Mrd. Dollar gekaufte Toshiba-Chipsparte binnen drei Jahren an die Tokioter Börse bringen. Damit solle das Investment versilbert werden, teilte die Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Boston mit. Den Streit mit dem US-Festplattenspezialisten Western Digital, der nach der Niederlage in dem Bieterrennen vor Gericht gezogen ist, wolle man bald beilegen.

Verfasst von ictk am 05.10.2017 - 07:51

Der japanische Elektronikriese Sharp, der zu 66 Prozent dem taiwanesischen Auftragsfertiger Foxconn gehöhrt, will in Zukunft verstärkt gegen Unternehmen vorgehen, die Know-How der Japaner verwenden, ohne dafür die entsprechenden Lizenzen zu erwerben.

Verfasst von redaktion am 05.10.2017 - 05:46

Die EU-Kommission macht in ihrem Kampf gegen Steuerdeals von Tech-Konzernen in Europa ernst. Ein entsprechendes Abkommen zwischen Amazon und Luxemburg stuft sie als illegal ein. Auch im Fall von Apple in Irland macht sie Druck. Amazon habe in Luxemburg unlautere Steuererleichterungen von rund 250 Mio. Euro erhalten, teilte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in Brüssel mit. Das Land müsse die als rechtswidrig eingestufte Beihilfe nun zurückfordern.

Verfasst von redaktion am 05.10.2017 - 05:44

Vier Jahre nach der Abspaltung von Osram verkauft Siemens seine milliardenschwere restliche Beteiligung an dem Leuchtenhersteller. Der Münchener Industriekonzern warf am Mittwochabend 18,155 Millionen Osram-Aktien auf den Markt, wie er nach Börsenschluss mitteilte. Die Papiere haben einen Wert von gut 1,2 Milliarden Euro. Sie sollen über Nacht bei grossen institutionellen Investoren untergebracht werden.

Verfasst von ictk am 04.10.2017 - 16:18

Die weltweiten Ausgaben für IT werden 2018 insgesamt 3,7 Billionen US-Dollar erreichen. Dies entspricht einem Anstieg von 4,3 Prozent gegenüber den geschätzten Ausgaben von 3,5 Billionen im Jahr 2017, so die neueste Prognose des IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner. Unternehmens-Software und IT-Services wachsen demnach weiterhin stark, wobei Kommunikations-Services nach wie vor die Mehrheit der Ausgaben ausmachen.

Verfasst von ictk am 04.10.2017 - 10:50

Der Verwaltungsrat des US-amerikanischen Online-Fahrdienstvermittlers Uber hat grünes Licht für eine Beteiligung des japanischen Telekomkonzerns Softbank an dem in San Francisco domizilierten Unternehmen gegeben. Gemäss Insiderkreisen dürfe eine Investorengruppe um Softbank, Dragoneer Investment Group und General Atlantic für 1,00 bis 1,25 Milliarden Dollar neue Uber-Aktien erwerben. Dies bei einem angenommenen Firmenwert von Uber in Höhe von 69 Milliarden Dollar.

Verfasst von redaktion am 04.10.2017 - 05:58

Im Mai wurde im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein gewählt. Wenige Wochen später ging die erste "Jamaika-Koalition" aus CDU, FPD und Grünen an den Start. Eine Konstellation, die nach den Bundestagswahlen auch auf nationaler Ebene zustande kommen könnte. Im nördlichsten Teil des Landes hat man im der Koalitionsvereinbarung jedenfalls ein ambitioniertes IT-Projekt vereinbart: Die Landesregierung will Microsoft und Co. "Adieu" sagen. Statt Windows und anderer proprietärer Software soll komplett auf Open Source umgesattelt werden. Erste Schritte wurden bereits unternommen.