Schweizer Junghacker belegen bei Cyber-Europameisterschaft den dritten Platz

Verfasst von ictk am 23.10.2015 - 11:00

Das aus den zehn besten helvetischen Jung-Hackern bestehende Schweizer Team belegte bei den Cyber-Europameisterschaft hinter Österreich und Deutschland den dritten Rang. Die teilnehmenden Teams wurden gestern Abend im Rahmen der offiziellen Preisverleihung im Kulturcasino Bern ausgezeichnet.

Bei der "European Cyber Security Challenge", die nun zum ersten Male in Luzern ausgetragen wurde, handelt es sich um ein Nachwuchswettbewerb für junge Cyber-Talente. Die Teilnehmenden hatten sich bereits in der nationalen Qualifikation ihres Landes behauptet. Zehn Jugendliche sandte jedes Teilnehmerland nach Luzern, wo unter Zeitdruck Aufgaben zu IT-Sicherheit gelöst und präsentiert werden mussten.

Gemeinsam mit Nationalratspräsident Stéphane Rossini gab OK-Präsident Bernhard Tellenbach die Ergebnisse bekannt: Am meisten Punkte erarbeiten konnte sich Titelverteidiger Österreich, dicht gefolgt von Deutschland. Das Schweizer Team – das sich am Schweizer Finale im September für die Europameisterschaft qualifizierte – sicherte sich den dritten Platz. "Das Niveau aller Teams war aussergewöhnlich hoch. Unsere Teilnehmer haben eine super Leistung gezeigt – wir sind mit dem dritten Rang sehr zufrieden", rühmt Valentin Zahnd, Coach des Schweizer Teams.

Die Preisverleihung fand im Beisein von geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Militär statt. Eröffnet wurde der Anlass durch Jacques Pitteloud, Direktor Ressourcen beim Eidgenössischen Departement für Äusseres (EDA). Das EDA unterstützte den Wettbewerb gemeinsam mit dem Eidgenössischen Finanzdepartement EFD, der SATW und privaten Sponsoren wie der Terreactive. Beim anschliessenden Apéro nutzten IT-Unternehmungen die Chance, mit den Cyber-Nachwuchstalenten aus Deutschland, Österreich, Spanien, Rumänien, England und der Schweiz in Kontakt zu treten.