Open Fiber fasst Börsengang ins Auge

Verfasst von redaktion am 06.09.2017 - 05:49

Die Mailänder Breitbandbetreiber Open Fiber, Tochtergesellschaft des halbstaatlichen Stromversorgers Enel und der staatlichen Förderbank CDP, will an die Börse gehen. Das Unternehmen, das in Italien ein modernes Breitbandnetz mit der Fiber-to-the-home-Technologie (FTTH) installieren soll, will spätestens 2019 in Mailand an die Börse gehen, sagte CEO Tommaso Pompei. Bis dahin soll die 2016 gegründete Gesellschaft die notwendige Dimension für den Börsengang erreicht haben.

An der von Enel Open Fiber geplanten Breitbandstruktur sind Vodafone, Go Internet, Tiscali und der französische Unternehmer Xavier Niel mit seinem neu geplanten Mobilfunkbetreiber in Italien interessiert. Mit der FTTH-Technologie sollen bis 2020 drei Millionen Haushalte in den 29 grössten Städten Italiens an das superschnelle Internet angeschlossen werden. Investitionen in der Höhe von 1,2 Mrd. Euro sind geplant.