Mit Talent und Verstand der Roboterisierung trotzen

Verfasst von ictk am 09.10.2017 - 07:37

Global sind immer mehr Angestellte motiviert, sich neue Fähigkeiten anzueignen, um bei einem zunehmenden Einsatz von Robotern künftig überhaupt noch beschäftigt zu sein. Gerade einmal 14 Prozent glauben, dass menschliche Fähigkeiten irgendwann nicht mehr benötigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie von PricewaterhouseCoopers.

Für die Erhebung wurden rund 10.000 Menschen in verschiedenen Ländern befragt. "Talent ist eine sehr wichtige Ressource. Beinahe die Hälfte der US-amerikanischen Angestellten sagt, dass die Zukunft der Arbeit eigentlich voll von neuen Möglichkeiten ist", erläutert Jeff Hesse von PwC. "Nun ist es für Unternehmen an der Zeit, sich darauf zu fokussieren, dass ihre Arbeitskräfte die einzigartigen, menschlichen Fähigkeiten besitzen, die in der Zukunft benötigt werden. Darunter versteht man etwa das Lösen von Problemen, Führungskraft, emotionale Intelligenz, Empathie und Kreativität“, betont Hesse weiters.

Rund 73 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Technologie niemals in der Lage sein wird, den menschlichen Verstand zu ersetzen. Ganze 86 Prozent sind sich zudem sicher, dass die Nachfrage nach menschlichen Fähigkeiten immer bestehen bleibt. Weltweit sind 56 Prozent der Befragten der Meinung, dass Regierungen aktiv werden müssen, um Arbeitsplätze zu sichern. "Es gibt keinen Weg, um zu wissen, wie die Welt im Jahr 2030 aussehen wird. Jedoch müssen sich Unternehmen und Arbeitnehmer darauf vorbereiten, wie sich ihr Arbeitsplatz innerhalb der nächsten Jahrzehnte verändern wird", betont Scott Olsen von PwC. Bislang prognostizieren die Experten, dass rund fünf Prozent der global verfügbaren Arbeitsplätze zukünftig vollständig von Maschinen besetzt werden könnten.

Laut einer Oxford-Studie aus dem Jahr 2013 ist zumindest in den kommenden 20 Jahren fast die Hälfte aller Arbeitsplätze durch die Digitalisierung bedroht. Vor allem Routinearbeiten werden in Zukunft von Maschinen und Softwareprogrammen übernommen werden.