IUCN beschleunigt aus der Schweiz heraus seine weltweite Anwendungsperformance

Verfasst von ictk am 13.09.2017 - 11:16

Das Umweltnetzwerk IUCN (International Union for Conservaation of Nature) mit Verwaltungssitz im schweizerischen Gland (VS) setzt auf die Riverbed-Lösungen Steelcentral, Steelfusion sowie Steelhead, um den Netzwerkverkehr zu beschleunigen und die Betriebskontinuität zu optimieren.

Bei der IUCN handelt es sich um eine globale Organisation und Ansprechpartnerin für die Bereiche Umwelt und Umweltschutz. Zu den profiliertesten Projekten der IUCN zählen etwa die "Bonn Challenge", ein globales Projekt zur Wiederaufforstung von Wäldern, "The IUCN Red List of Threatened Species" sowie "Mangroves for the Future", eine Initiative zur Entwicklung von Schutzmassnahmen für Küstengemeinden in Asien gegen Tsunamis und andere Naturkatastrophen. Die IUCN ist in verschiedenen Regionen der Erde aktiv und wollte ihren Betrieb mit dem längerfristigen Ziel einer Digitalisierung der gesamten Organisation globalisieren. Durch die Implementierung der Riverbed-Lösungen Steelcentral, Steelfusion und Steelhead, Kernkomponenten der Riverbed Application-Performance-Plattform, habe die IUCN bei Nutzung derselben Bandbreite das Volumen der versendeten Daten um 450 Prozent und die gesamte Anwendungsperformance um 80 Prozent steigern können, heisst es in einer Aussendung dazu.

"Die IUCN verfügt über Niederlassungen in über 50 Ländern weltweit. Obwohl eine schnelle und verlässliche Verbindung zwischen unseren Niederlassungen von entscheidender Bedeutung ist, haben wir die Zuständigkeit für den Internetanschluss bisher den einzelnen Standorten überlassen," erläutert Francois Jolles, Chief Information Officer bei der IUCN. "Die neue Infrastruktur wird den Zugriff der verschiedenen IUCN-Teams auf unsere globalen Anwendungen sowie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Teams – einschliesslich der in den entlegensten Gebieten tätigen – entscheidend verbessern."

Am Anfang der Zusammenarbeit zwischen IUCN und Riverbed sei der Aufbau einer Ende-zu-Ende-Visibilität mittels Riverbed Steelcentral zur Überwachung, Analyse, Fehlersuche und Wartung des globalen Netzwerks der IUCN gestanden, ist der Mitteilung zu entnehmen. Die IT-Infrastruktur des Zweigstellennetzes der IUCN sei in der Folge mit Riverbed Steelfusion erheblich verbessert worden. 100 Prozent der Aussenstellendaten der 15 grössten Niederlassungen wurden demnach in das Datencenter der Organisation globalisiert, wodurch sofortige Anwendungsverfügbarkeit und Datenwiederherstellung gewährleistet seien. Die IUCN habe Riverbed Steelhead zudem zur WAN-Optimierung eingesetzt und dadurch die örtliche Anwendungsperformance verbessert.

Jolles: "Die Verbesserungen sind offensichtlich: eine Verbesserung der Anwendungsreaktionszeiten um 80 Prozent, eine Steigerung des Datendurchsatzes bei gleichbleibender Bandbreite um das 4,5-fache sowie eine Verringerung der Datencenter-Replikationszeiten von 24 Stunden auf weniger als eine Stunde. Wir brauchen keine lokalen Back-ups mehr – sämtliche Daten werden jetzt zentral gespeichert. Zudem verfügen wir jetzt über eine Netzwerkinfrastruktur, die die Einrichtung neuer Anwendungen unterstützt."