China plant Zugangsblockade von Bitcoin-Handelsplattformen

Verfasst von ictk am 15.01.2018 - 22:04

Die chinesischen Behörden wollen weiter gegen Krypotwährungen vorgehen und den Handel mit Bitcoin & Co verunmöglichen. Konkret soll der Zugang zu in- und ausländischen Börsen für Cyber-Devisen blockiert werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise. Zudem sollen Personen und Firmen ins Visier genommen werden, die Dienstleistungen rund um den Börsenhandel mit virtuellen Währungen anbieten.

Bereits im vergangenen Jahr hatte China sogenannte Initial Coin Offerings (ICO) untersagt. Dabei sammeln Firmen Geld bei Investoren ein und geben statt Aktien oder Anleihen digitale Anteile (Token) aus. Diese werden dann als Kryptowährung an Börsen gehandelt. China überlegt auch Bitcoin-Minen, in denen nach Kryptowährungen geschürft wird, abzudrehen.

China ist mit den geplanten Massnahmen nicht allein. Auch Südkorea, neben China einer der grössten Märkte für die Spekulation mit Bitcoin & Co, denkt über ein generelles Verbot des Handels mit Cyber-Devisen nach.