Basler Felix Platter-Spital setzt auf intuitives Netzwerk von Cisco

Verfasst von Kapi/ICTK am 10.01.2018 - 10:55

Das Felix Platter-Spital in Basel, Universitäres Zentrum für stationäre und ambulante Altersmedizin, implementiert ein intelligentes, absichtsbasiertes Netzwerk von Cisco. Es soll gemäss Mitteilung künftig als Basis für die Digitalisierung der Krankenhaussysteme dienen. Das neue Netzwerk soll im Dezember 2018 voll funktionsfähig sein.

Das Krankenhaus verfügt über 700 Mitarbeitende, setzt auf Forschungsprojekte und dient als Ausbildungszentrum für die Geriatrie. Das intuitive Netzwerk soll Anwendungen unterstützen, welche von Ärzten, Pflegekräften und Patienten genutzt werden. Dazu zählen etwa Applikationen wie das Klinikinformationssystem und die Ortung medizinischer Geräte. Auch Gebäudeautomationssysteme, Sprach- und Videokommunikation – inklusive mobiler Geräte – sowie das Patienten-Entertainment-System werden auf dem Netzwerk laufen, wie der Mitteilung weiters zu entnehmen ist. Dies spare erhebliche Investitions- und Management-Kosten. Implementiert wird das Netzwerk von der Itris Enterprise, einem Cisco Gold-Partner.

"Die Digitalisierung unseres Spitals auf allen Ebenen – von Gesundheitssystemen über Patientendienste und Collaboration-Tools für unsere Mitarbeiter bis zum Gebäudemanagement – ist ein grosses Vorhaben und eine einzigartige Herausforderung", erläutert Laurent Wagner, CIO des Felix Platter-Spitals.

Die Cisco Digital Network Architecture (DNA) soll dem Basler Spital Hardware und Software bereit stellen, die als einheitliches System zusammenarbeiten. Beim Cisco DNA Center etwa handelt es sich um ein zentrales Management-Dashboard, mit dem IT-Teams Absichten in IT-Richtlinien umwandeln können. Mit vollständiger Transparenz und kontext-basierten Einblicken in das gesamte Netzwerk ermögliche das DNA Center das zentrale Management sämtlicher Netzwerk-Funktionen.

Software-Defined Access (SD-Access) wiederum setze Richtlinien automatisch durch und segmentiere Netzwerke, um den Zugang für Nutzer, Geräte und Objekte zu vereinfachen. Durch das Automatisieren täglicher Aufgaben wie Konfiguration, Provisionierung und Fehlerbehebung verkürze SD Access die Zeit zur Problemlösung von mehreren Wochen und Monaten auf wenige Stunden, heisst es. So reduziere es die Folgen von Sicherheitsvorfällen erheblich. Zudem könne das IT-Team – durch die Integration mit Cisco ACI – Netzwerk-Services schneller bereitstellen.

Das IT-Team kann ausserdem mit Hilfe von Cisco Identity Services Engine (ISE) und Network Admission Control (NAC) das drahtlose Netzwerk verwalten sowie Nutzer- und Geräte-Profile erzeugen und bearbeiten. Weitere zentrale Elemente der Sicherheitsarchitektur sind demnach die Next-Generation Firewall mit Advanced Malware Protection (AMP), AMP für Endpunkte und Cisco Umbrella.