Internet

Verfasst von redaktion am 02.10.2017 - 04:36

Die EU hat anlässlich ihres Digital-Gipfels in Estland am Freitag eine interaktive Karte mit den von ihr verhängten Sanktionen ins Internet gestellt. Mit ein paar Klicks sollen damit Firmen, die Güter exportieren wollen, erkennen, ob Handelspartner von Europa mit Strafmassnahmen belegt sind. Es kann dabei auf einer Weltkarte nach Ländern oder auch gezielt nach Namen von Firmen oder Personen gesucht werden. Die "EU Sanctions Map" ist im Auftrag Estlands erstellt worden, das derzeit den europäischen Ratsvorsitz innehat und bei der Digitalisierung von Staat und Verwaltung als Vorreiter gilt.

Verfasst von redaktion am 27.09.2017 - 04:43

Facebook, Microsoft und das Telekomunternehmen Telxius haben gemeinsam ein Unterseekabel quer durch den Atlantischen Ozean verlegt. Über das Kabel sollen Daten mit bis zu 160 Terabits pro Sekunde übertragen werden. In Europa geht das Marea genannte Kabel im spanischen Bilbao an Land, in den USA in Virginia Beach im Bundesstaat Virginia. Marea ist über 6.400 Kilometer lang.

Verfasst von Manzey/pte am 26.09.2017 - 12:26

In China sind bereits 23 Prozent der drei- bis sechsjährigen Kinder täglich für durchschnittlich eine halbe Stunde am Tag online. Siebenjährige betreiben zudem aktiv Online-Shopping. Das berichtet die chinesische Zeitung "Guangzhou Daily" auf Grundlage einer ihr vorliegenden Studie, die auf dem Guangdong Internet Security for Children Forum präsentiert wurde.

Verfasst von redaktion am 22.09.2017 - 04:51

Die saudi-arabische Regierung hat die Sperre von Online-Anrufen über Apps wie Whatsapp, Skype und Viber aufgehoben. Über diese Anwendungen durchgeführte Gespräche werden künftig jedoch überwacht und zensiert, wie ein Sprecher der Regierung mitteilte. Alle Online-Dienste wie Skype, Whatsapp, der Facebook-Messenger-Dienst und Viber, die Video- oder Sprachanrufe ermöglichen, sollen wieder verwendet werden können, Voraussetzung für die Freischaltung sei aber, dass die Dienste den Regulierungsbestimmungen der Regierung entsprechen.

Verfasst von redaktion am 21.09.2017 - 04:55

Für Jungunternehmen im Blockchain-Bereich sind es goldene Zeiten: Nie schien die Beschaffung von Kapital einfacher als mit einem sogenannten "ICO" (Initial Coin Offering) – der Ausgabe eigener digitaler "Münzen" gegen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether. Nun sind Aufsichtsbehörden etwa aus der Schweiz, China und den USA auf die Vorgänge aufmerksam geworden. Finanzierungen von Projekten über den Verkauf eigener digitaler "Coins" oder "Tokens" gab es zwar auch schon in den letzten Jahren, sie haben aber im laufenden Jahr enorm an Fahrt aufgenommen.

Verfasst von redaktion am 21.09.2017 - 04:52

Die zweite Störung von Whatsapp in China innerhalb von zwei Monaten hat Befürchtungen über eine völlige Blockade geweckt. Nutzer beklagten am Mittwoch, dass der Service nur noch über VPN-Tunnelverbindungen funktionierte, mit denen Internetsperren umgangen werden können. Nach einigen Stunden lief der Dienst allerdings wieder störungsfrei. Schon im Juli gab es eine Unterbrechung, die Sorgen weckte, dass die chinesische Regierung den Dienst komplett sperren könnte. Da Whatsapp die Nachrichten verschlüsselt, können sie von den chinesischen Überwachungsorganen nicht mitgelesen werden.

Verfasst von redaktion am 20.09.2017 - 04:48

Die EU-Kommission will einerseits die Reaktionsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen verbessern und andererseits den freien Fluss für nicht personenbezogene Daten verstärken. Der Vizepräsident der EU-Kommission Andrus Ansip erklärte in Brüssel, Europas digitale Wirtschaft sei noch immer entlang nationaler Trennlinien abgeschottet. Ein freier Fluss nicht personenbezogener Daten könnte das BIP-Wachstum jährlich um acht Mrd. Euro erhöhen, so Ansip. Ausserdem würde damit KMU und Start-up-Unternehmen die Entwicklung neuer innovativer Dienste und der Eintritt in neue Märkte erleichtert.

Verfasst von redaktion am 20.09.2017 - 04:44

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) geht gegen Betrügereien mit Kryptowährungen vor: Die Finanzmarktaufseher haben Anbieter aus dem Verkehr gezogen, die Kunden über das Internet die selbst erfundene Scheinkryptowährung E-Coin angeboten haben, teilte die Behörde mit. Der Verein Quid pro Quo habe seit 2016 von einigen hundert Nutzern mindestens vier Millionen Franken entgegengenommen – allerdings ohne eine Bankbewilligung zu besitzen. Damit habe die Gesellschaft schwer gegen das Aufsichtsrecht verstossen und werde daher geschlossen, erklärten die Aufseher.

Verfasst von redaktion am 19.09.2017 - 05:05

Der US-Konzern Google kommt Insidern zufolge der EU-Kommission im Milliarden-Kartellstreit um die Benachteiligung von Rivalen bei Preisvergleichen entgegen: Google habe angeboten, die Ergebnisse von rivalisierenden Shopping-Diensten auf seiner Seite einzublenden, sagten mit der Sache vertraute Personen. Von der Kommission und dem Google-Mutterkonzern Alphabet war keine Stellungnahme zu erhalten.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 18.09.2017 - 15:53

Wenn Unternehmen auf Online-Bewertungen reagieren, fällt das Rating auf einer Plattform besser aus. Das zeigt eine Studie von Forschern der University of Southern California (USC) und der Boston University (BU). Auf Tripadvisor erhalten Hotels mehr und bessere Bewertungen, wenn sie auf Kundenfeedback reagieren. Allerdings fallen dann negative Rezensionen ausführlicher aus. Auch das ist jedoch ein Vorteil, da sie besser begründet werden und somit eher helfen, tatsächliche Probleme zu lösen.