Wirtschaft

Verfasst von redaktion am 27.10.2017 - 05:02

Der finnische Nokia-Konzern sieht noch lange keine Erholung auf dem schwächelnden Markt für Telekom-Netzwerkausrüstung: Heuer könnte der Weltmarkt zwischen vier und fünf Prozent schrumpfen und 2018 nochmals zwischen zwei und fünf Prozent zurückgehen. Der pessimistische Ausblick und ein Ergebniseinbruch im Netzwerkgeschäft im dritten Quartal sorgten für Enttäuschung an der Börse: Die Nokia-Aktien fielen in der Spitze um fast vierzehn Prozent, der höchste Rückgang seit fünf Jahren.

Verfasst von redaktion am 27.10.2017 - 05:00

Das US-Justizministerium sowie die Börsenaufsicht SEC ermitteln gegen SAP wegen Korruptionsvorwürfen in Südafrika. Der deutsche Softwarekonzern kooperiere umfassend mit den Behörden, sagte die SAP-Topmanagerin Adaire Fox-Martin. SAP sei nach der Bekanntgabe der Vorwürfe im Juli selbst an die US-Behörden herangetreten.

Verfasst von redaktion am 27.10.2017 - 04:55

Die Daimler-Nutzfahrzeugtochter Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) hat auf der Tokyo Motor Show verkündigt, in den nächsten Jahren alle seine Lkw- und Bus-Baureiehen der Marke Fuso zu elektrifizieren. Die Fahrzeuge sollen unter der neuen Marke "E-Fuso" verkauft werden, heisst es in einer Mitteilung. MFTBC sei damit der erste Hersteller mit einer eigenen E-Marke für Lkw und Busse.

Verfasst von ictk am 26.10.2017 - 13:34

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG hat trotz miserablem Smartphone-Geschäft im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Gewinnsprung geschafft. Konkret kletterte das operative Ergebnis um 82 Prozent auf umgerechnet 467 Millionen Schweizer Franken in die Höhe. Die Samsungrivalin profitierte dabei vor allem vom Business mit TV- und Haushaltsgeräten. Dadurch konnte der Konzern die anhaltende Verluste in der Smartphone-Sparte mehr als wettmachen.

Verfasst von redaktion am 26.10.2017 - 04:42

Der Telekomriese Telefonica Deutschland hat ungeachtet von Umsatzrückgängen im dritten Quartal den operativen Gewinn gesteigert. Auf das Gesamtjahr blickt der Vorstand indes nicht mehr ganz so optimistisch: Seine Prognose für den operativen Gewinn grenzte er ein. Hier wird nun ein unverändertes oder im "niedrigen einstelligen Prozentbereich" steigendes Betriebsergebnis vor Sondereffekten erwartet. Zuvor war auch ein bis zu "mittleres einstelliges prozentuales Wachstum im Jahresvergleich" erwartet worden.

Verfasst von redaktion am 26.10.2017 - 04:40

Das Tauziehen um eine Fusion der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US mit Sprint soll Insidern zufolge bald ein Ende haben: Eine Einigung werde nun binnen drei Wochen erwartet, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters. Beide Unternehmen träfen bereits Vorbereitungen, um Sonderkomitees aus Managern zu bilden, die über eine Fusion der Nummern drei und vier des US-Mobilfunkmarktes entscheiden sollen.

Verfasst von redaktion am 26.10.2017 - 04:37

Die zunehmende Vernetzung von Autos und in der Industrie beflügelt die Geschäfte des US-Chipkonzerns Texas Instruments (TI). Der Überschuss schnellte im dritten Quartal um 26 Prozent auf 1,29 Milliarden Dollar in die Höhe, wie der Infineon-Rivale aus Dallas mitteilte. Der Netto-Umsatz erhöhte sich um zwölf Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar.

Verfasst von ictk am 25.10.2017 - 13:12

Die Finanzkommission des Kantons Bern segnete einstimmig verschiedene Kredite für die kantonale Informatik ab. Darunter befinden sich unter anderem ein Kredit von 87 Millionen Franken für die Produkte und Dienstleistungen des Amtes für Informatik und Organisation im Jahr 2018 sowie ein Kredit von rund 92,5 Millionen Franken für Fachapplikationen in fünf Direktionen von 2018 bis 2020.

Verfasst von ictk am 25.10.2017 - 06:40

Die US-Chipentwicklerin AMD aus dem kalifornischen Sunnyvale darf auf ein gutes drittes Quartal zurückblicken. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum selben Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 71 Millionen Dollar hängen. Ein Jahr zuvor hatte die Intel-Konkurrentin noch einen Verlust von 406 Millionen Dollar verbuchen müssen.

Verfasst von redaktion am 25.10.2017 - 04:36

Nach Jahren der Entwicklung hat die Münchner Stadtregierung heuer das Aus für das eigene Linux-Projekt "Limux" de facto auf Schiene gebracht. Inkompatibilitäten, Probleme mit der Bedienbarkeit und andere Dinge wurden von der 2014 ins Amt gekommenen Koalition aus SPD und CSU ins Treffen geführt, um eine Abkehr von der eigenen Open-Source-Plattform und die Rückkehr zu Windows zu initiieren. Ebenfalls 2014 hatte Microsoft angekündigt, in München seine neue Deutschland-Zentrale zu errichten, die schliesslich 2016 eröffnet wurde – ein Zusammenhang wird vom Rathaus bestritten.