Wirtschaft

Verfasst von ictk am 03.07.2017 - 14:08

Für Etihad, die nationale Fluggesellschaft der Vereinten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, haben die Vereinigten Staaten das Verbot von Laptops für Flüge in die USA aufgehoben. Etihad habe die Sicherheitskontrollen verschärft, weshalb das im März verhängte Verbot aufgehoben worden sei, teilte das US-Heimatschutzministerium mit.

Verfasst von redaktion am 03.07.2017 - 09:41

In der Schweiz bahnt sich der zweite milliardenschwere Börsengang des laufenden Jahres an: Der japanische Technologiekonzern Toshiba bringt den Schweizer Stromzählerproduzenten Landis+Gyr an die Schweizer Börse. Der Börsengang ist im dritten Quartal geplant. Landis+Gyr mit Firmenzentrale im innerschweizerischen Zug ist derzeit im Besitz des Technologiekonzerns Toshiba, der 60 Prozent der Anteile hält und der Innovation Network Corporation of Japan (INCJ), die 40 des Aktienkapitals hält.

Verfasst von Liedtke/pte am 03.07.2017 - 08:01

Bis 2022 soll sich der Umsatz mit Auto-Cockpit-Teilen laut dem Marktforschungsunternehmen IHS Markit auf 62 Mrd. Dollar (rund 59,4 Mrd. Schweizer Franken) verdoppeln. Neben Audi und Samsung arbeiten auch Unternehmen wie Visteon an innovativen Konzepten. Trotzdem hat bisher noch kein Hersteller als Marktführer überzeugen können.

Verfasst von Kapi/ictk am 03.07.2017 - 07:50

Der japanische Elektronikriese Konica Minolta mit Sitz in Marounochi will seine Position in der Gesundheitsbranche ausbauen und zu diesem Zweck den auf klinische Hightechgeräte fokussierten kalifornischen Konzern Ambry Genetics übernehmen.

Verfasst von redaktion am 03.07.2017 - 05:54

Der US-Cloudanbieter Dropbox lotet nach Angaben von Insidern einen möglichen Börsengang noch in diesem Jahr aus. Mehrere mit den Plänen vertraute Personen sagten, Dropbox suche derzeit Emissionsbanken für den Sprung an die Aktienmärkte. Das Unternehmen wollte sich nicht äussern. Ein Börsengang von Dropbox wäre das grösste Marktdebüt eines US-Technologieunternehmens seit Anfang März, als der Snapchat Betreiber Snap den Schritt gewagt hatte. Dropbox werde in den kommenden Wochen mit Investmentbanken sprechen, sagten mehrere Insider.

Verfasst von redaktion am 03.07.2017 - 05:49

Der Siegeszug der IT- und Internet-Wirtschaft an den Börsen hat einen Höhepunkt erreicht: Die fünf wertvollsten börsennotierten Unternehmen kamen Ende Juni aus der digitalen Welt, wie die Unternehmensberatung EY errechnet hat. Apple führt mit einer Marktkapitalisierung von 751 Milliarden Dollar die Rangliste weiter vor der Google-Holding Alphabet (636 Milliarden) an. Hinter Microsoft (532 Milliarden) auf Platz drei belegen erstmals der Online-Händler Amazon.com (463 Milliarden) und Facebook (438 Milliarden) die Ränge vier und fünf. Sie verdrängen Warren Buffetts Investmentholding von Berkshire Hathaway und den Ölriesen Exxon Mobil, der vom fünften auf den neunten Platz zurückgefallen ist.

Verfasst von redaktion am 30.06.2017 - 05:52

Die im März gestartete gemeinnützige Klagsplattform Cobin claims will aufgrund der kürzlich erfolgten Milliarden-Rekordstrafe gegen Google nun betroffene Unternehmen und Privatpersonen gemeinsam vertreten. Die Plattform startet damit ihre erste Sammelaktion. Cobin Claims verweist darauf, dass laut dem Strafbeschluss der EU-Kommission auch Endkunden geschädigt sind: Sie hätten Produkte, die man googlen kann, zu teuer gekauft. Um diese Einzelfall-"Streuschäden" in teilweise sehr geringer Höhe will sich Cobin kümmern.

Verfasst von redaktion am 30.06.2017 - 05:50

Der NSA-Untersuchungsausschuss zur Aufklärung von Geheimdienstspionage ist in Deutschland mit einer Überraschung zu Ende gegangen: Nach der Übergabe des Abschlussberichts durch den Ausschussvorsitzenden Patrick Sensburg an Bundestagspräsident Norbert Lammert erhielt Lammert noch ein zweites Dokument. Die Linken-Vertreterin Martina Renner trat zur Überraschung von Sensburg vor und kündigte die Übergabe eines Sondervotums der Opposition an. Grünen-Obmann Konstantin von Notz händigte dieses dem Parlamentspräsidenten dann aus.

Verfasst von redaktion am 30.06.2017 - 05:47

Nach einer scharfen Zurechtweisung durch die Aufsichtsbehörde hat die chinesische Internet-Plattform Weibo offiziell nicht genehmigte Video-Inhalte gesperrt. Das Unternehmen werde künftig mehr mit den staatlichen Medien kooperieren, teilte Weibo mit. Weibo akzeptiere die Kritik und werde sofort damit beginnen, vorher nicht genehmigte Inhalte zu löschen. In der vergangenen Woche hatte die staatliche Medienbehörde mit einer Schliessung des Video-Dienstes von Weibo gedroht.

Verfasst von redaktion am 29.06.2017 - 05:38

Der angeschlagene japanische Technologiekonzern Toshiba will den geplanten Verkauf seiner florierenden Chipsparte vor Gericht durchboxen. Die Japaner kündigten an, Klage gegen den US-Partner Western Digital einzureichen, weil dieser die angestrebte Veräusserung des weltweit zweitgrössten Herstellers von Speicherchips an ein von Japans Regierung angeführtes Konsortium störe. Toshiba fordert deshalb von seinem US-Partner 120 Milliarden Yen.