Wirtschaft

Verfasst von ictk am 08.02.2018 - 08:36

Der Hightech-Konzern ABB mit Zentrale in Zürich-Oerlikon kann nach drei Jahren mit rückläufigen Gewinnen erstmals bei den Jahresprofiten wieder zulegen. Geschuldet ist das Plus vor allem dem anhaltenden Sparkurs sowie den Erlösen aus Bereichsverkäufen. Konkret stieg der Überschuss 2017 um 17 Prozent auf nunmehr 2,21 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Börsianer konnte ABB damit aber dennoch nicht erfüllen, rechneten diese doch mit einem Gewinn in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar.

Verfasst von redaktion am 08.02.2018 - 05:44

Die Telecom Italia (TIM) hat der italienischen Regierung einen Plan vorgelegt, wonach ihre Festnetzsparte in eine eigenständige Gesellschaft ausgliedert werden soll. Konzernchef Amos Genish stellte laut Eigenangaben das Vorhaben bei einem Treffen mit dem italienischen Industrieminister Carlo Calenda vor. Die neue Gesellschaft soll unter 100-prozentiger TIM-Kontrolle stehen. Der Plan soll am 6. März vom TIM-Aufsichtsrat abgesegnet werden.

Verfasst von ictk am 07.02.2018 - 23:11

Die Smart-Home-Spezialistin Nest Lab kehrt in einem konzerninternen Umbau wieder in den Schoss von Google zurück. In den letzten Jahren war Nest eine Google-Schwesterfirma unter dem Dach der gemeinsamen Konzernmutter Alphabet. Nest verkauft vernetzte Thermostate und Sicherheitskameras, Google baute zuletzt sein eigenes Gerätegeschäft mit Smartphones und smarten Lautsprechern mit dem integrierten Sprachassistenten.

Verfasst von redaktion am 07.02.2018 - 13:02

Der japanische Telekom-Riese Softbank will den grössten Börsengang in Japan seit fast zwei Jahrzehnten bis Dezember auf den Weg bringen. Ziel von Softbank sei es, die Aktien der japanischen Mobilfunktochter noch 2018 an die Börse zu bringen, kündigte Softbank-Chef Masayoshi Son heute, Mittwoch, an. Die angepeilten Einnahmen aus der Neuemission in Höhe von 18 Mrd. Dollar würden dann genutzt, um die Bilanz zu stärken und Investitionen zu tätigen. Erst im Januar hatte Softbank den Börsengang in Aussicht gestellt.

Verfasst von ictk am 07.02.2018 - 12:55

Swisscom fuhr im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz auf Vorjahreshöhe und einen Gewinn leicht unter dem Vorjahr ein und liegt damit im Bereich der Erwartungen der Marktbeobachter. Konkret stiegen die Einnahmen des Telekomkonzerns um 0,2 Prozent auf 11,66 Mrd. Franken. Das operative Ergebnis auf Stufe Ebitda stagnierte mit 4,30 Mrd. Franken auf den Niveau von 2016.

Verfasst von ictk am 07.02.2018 - 12:42

Die Alphabet-Tochter Google lässt sich eine Immobilie in New York einen Milliardenbetrag kosten. Gemäss einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hat der Internetgigant für die New Yorker Markthalle Chelsea Market einen Rekordpreis von 2,4 Mrd. Dollar (rund 1,9 Mrd. Euro) auf den Tisch geblätter. Das ist einer der höchsten Preise, der jemals für ein einzelnes Objekt ausgegeben worden sei.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 07.02.2018 - 09:53

Fake News sind in den USA vor allem bei Rechten und Rechtsextremen beliebt. Das zeigt eine Studie des Oxford Internet Institute (OII), für die die Forscher die Verbreitung von Nachrichten aus bekannt fragwürdigen Quellen auf sozialen Medien analysiert haben. Demnach dominieren auf Twitter Trump-Anhänger und auf Facebook extreme Rechte bei der Verbreitung von Fake-Meldungen jeweils deutlich.

Verfasst von ictk am 07.02.2018 - 09:07

Die im kalifornischen Venice domizilierte Snap konnte mit ihrer Foto-App Snapchat umsatzmässig im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um satte 72 Prozent auf 285,7 Millionen Dollar (267 Millionen Schweizer Franken) zulegen. Analysten hatten mit etwas über 250 Millionen gerechnet. Die Nutzerzahl stieg binnen drei Monaten um fünf Prozent oder neun Millionen auf 187 Millionen. Mit einem Quartalsverlust von rund 350 Millionen Dollar (327 Millionen Franken) stecken die Kalifornier aber weiterhin tief in den roten Zahlen. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr (170 Millionen Dollar), aber besser als von den Börsianern erwartet.

Verfasst von redaktion am 07.02.2018 - 05:53

Die EU-Wettbewerbshüter wollen die Übernahme der App Shazam durch den US-Konzern Apple unter die Lupe nehmen: Vorbehaltlich des Ergebnisses einer umfassenden Prüfung sei sie der Auffassung, dass die Fusion erhebliche negative Auswirkungen auf den Wettbewerb in Europa haben könnte, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Apple müsse die Übernahme nun zur Genehmigung anmelden.

Verfasst von ictk am 06.02.2018 - 23:47

Die Auseinandersetzungen um verlangsamte iPhones mit älteren Akkus liegen Apple nach wie vor im Nacken. Der IT-Riese aus dem kaliforischen Cupertino erwägt nach eigenen Angaben Rückzahlungen für Ersatzakkus, die noch ohne Nachlass verkauft wurden. Das ging aus einem veröffentlichten Schreiben von Apple an US-Abgeordnete hervor. Es gebe eine grosse Nachfrage nach den Austauschbatterien, heisst es.