Wirtschaft

Verfasst von redaktion am 09.05.2017 - 05:32

Kurz vor der Hauptversammlung von SAP hat Konzernchef Bill McDermott den Anstieg der aktienbasierten Managergehälter gegen Kritik von Aktionärsvertretern verteidigt: Die seit 2016 geltenden Vorstandsverträge lägen dem Ziel einer Verdreifachung des Aktienkurses des deutschen Softwareunternehmens in den nächsten paar Jahren zugrunde. Werde dies erreicht, erhöhe sich der Börsenwert des schon heute wertvollsten Dax-Konzerns von aktuell 115 Mrd. auf mehr als 250 Mrd. Euro. Damit stiegen die Vergütungen von Führungskräften und Mitarbeitern weiter, auch die Aktionäre hätten daran Teil, erklärte McDermott weiter in dem Memo.

Verfasst von redaktion am 09.05.2017 - 05:28

Der Leiterplattenhersteller AT&S hat im Geschäftsjahr 2016/17 Probleme mit einem Werk in China. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen dadurch für das Geschäftsjahr 2016/17 einen Verlust von 22,9 Mio. Euro – im Jahr davor hatte es noch einen Gewinn von 56 Mio. Euro gegeben, teilte das Unternehmen mit Sitz im österreichischen Leoben mit.

Verfasst von ictk am 08.05.2017 - 15:46

Die Schweizer Kabelnetzbetreiberin UPC meldet für das 1. Quartal 2017 im Vergleich zur selben Vorjahresperiode einen leichten Umsatzrückgang um 1,3 Prozent auf 333 Millionen Franken. Gut ging aber das Geschäft mit Unternehmenskunden, konnte UPC Business doch in diesem Segment die Einnahmen um 6 Prozent steigern.

Verfasst von ictk am 08.05.2017 - 14:12

Deutsche Grosskonzerne wie Daimler, Axel Springer, Deutsche Bank, Allianz und auch der Kartendienst Here wollen mit einer übergreifenden Daten-Plattform gegen die heutige Dominanz von US-Schwergewichten wie Google und Facebook antreten. Geplant ist ein einheitlicher Zugang zu Online-Diensten. Der Vorstoss müsse aber noch von den Wettbewerbsbehörden abgesegneten werden, lassen die Partner verlauten.

Verfasst von ictk am 08.05.2017 - 12:46

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber mit Sitz in San Francisco legt trotz Kritik und Behinderungen von Behörden in der Schweiz deutlich zu. So sind etwa in Zürich bereits mehr als 1000 Uber-Fahrer unterwegs.

Verfasst von redaktion am 08.05.2017 - 10:58

Um Aktien zurückzukaufen und Dividenden zu zahlen, hat Apple wieder einen Bond aufgelegt: Es geht es diesmal um eine Gesamtsumme von 7 Milliarden Dollar, geteilt in insgesamt sechs Tranchen. Sie laufen zwischen 2020 und 2027 aus und bieten unterschiedliche Zinsen, die zur Ausgabe auf maximal 3,2 Prozent hochgehen. Bookrunner sind die Bankhäuser Goldman Sachs, J.P. Morgan, Wells Fargo, Deutsche Bank sowie Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith.

Verfasst von ictk am 08.05.2017 - 10:54

Die beiden US-amerikanischen Kabelnetzbetreiber Comcast und Charter Communications haben Medienberichten zufolge eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach die beiden Konzerne ein Jahr lang keine Grossübernahme und keine Fusion im Mobilfunkbereich ohne die Zustimmung des anderen in Angriff nehmen dürfen.

Verfasst von redaktion am 08.05.2017 - 08:37

Die Deutsche Bundesbank warnt vor der Internetwährung Bitcoin: Wer sein Geld in den virtuellen Münzen anlege, könne grosse Verluste erleiden, sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Welt am Sonntag". Aus Sicht der Bundesbank sei Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren. Das zeigt ein Blick auf die sehr schwankungsanfällige Kursentwicklung.

Verfasst von Fügemann/pte am 08.05.2017 - 07:07

Social-Media-Gigant Facebook schliesst die Pforten des Ende März 2014 für rund zwei Mrd. Dollar erworbenen Virtual-Reality-Spezialisten Oculus Story Studio. Laut dem Mutterkonzern gibt es inzwischen viele VR-Inhalte anderer Anbieter. Anstelle von Eigenproduktionen wolle man lieber die entstehende Branche unterstützen, so der zuständige Manager Jason Rubin in einem Blogeintrag.

Verfasst von ictk am 08.05.2017 - 06:35

Für Hans-Christoph Hirt vom britischen Investor Hermes ist die maximal mögliche Vergütung von bis zu 41 Millionen Euro durch Erfolgsboni beim deutschen ERP- und Cloudriesen SAP unangemessen hoch. Es gebe "rote Linien", welche Konzerne nicht überschreiten sollten, so Hirt gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Man werde gegen die Entlastung des Aufsichtsrates stimmen, weil man erhebliche Bedenken bezüglich des Vergütungssystems habe und diese vom Aufsichtsrat ignoriert würden.