Wirtschaft

Verfasst von redaktion am 14.07.2017 - 05:47

Die württembergische Softwareschmiede SAP mit Sitz in Walldorf geht Korruptionsvorwürfen in der Republik Südafrika (ZAF) nach: Dort beurlaubte der Konzern eigenen Angaben zufolge nach Medienberichten über Schmiergeldzahlungen vier hochrangige Führungskräfte. Das Unternehmen nehme die Anschuldigungen sehr ernst, sagte SAP-Topmanagerin Adaire Fox-Martin, die unter anderem für die Kontrolle des Vertriebs in Afrika verantwortlich ist.

Verfasst von redaktion am 13.07.2017 - 05:46

Der Kurs der bisher boomenden Kryptowährung Ethereum ist in den vergangen Wochen massiv eingebrochen: Mitte Juni war eine Einheit noch 350 Euro wert, nun bekommt man dafür aktuell nur mehr circa 173 Euro. Bezüglich der Gründe gibt es aktuell nur Rätselraten. Möglicherweise ist der Absturz auf einige Startups zurückzuführen, die sich mittels Ethereum unterstützen lassen und die Kryptowährung regelmässig in Dollar oder Euro umtauschen.

Verfasst von redaktion am 13.07.2017 - 05:43

Nach der Vorlage enttäuschender Geschäftszahlen haben die Anleger in London die britische IT-Firma Micro Focus aus ihren Depots geworfen. Die Aktien brachen um 6,8 Prozent auf 2049 Pence ein und hielten im "Footsie" damit die rote Laterne. Das bereinigte Ebitda hatte mit 651 Millionen Dollar um rund ein Prozent unter den Analystenschätzungen gelegen.

Verfasst von redaktion am 13.07.2017 - 05:38

Die Wertpapierexperten der Credit Suisse (CS) haben im Rahmen einer Sektorstudie ihre Gewinnschätzungen für die Telekom Austria in mehren Segmenten leicht gesenkt. Trotzdem lägen die Werte über den Konsensuserwartungen, schreibt der Analyst der Schweizer Bank, Jakob Bluestone. Für die Aktien des Telekommunikationsunternehmens hält er das Kaufvotum "Outperform" bei sowie das Kursziel von 8,04 Franken, welches zuletzt erst im April etwas angehoben wurde.

Verfasst von ictk am 12.07.2017 - 22:30

Der US-amerikanische Internetriese Google hat den milliardenschweren Steuerstreit gegen den französischen Staat gewonnen. Das zuständige Verwaltungsgericht in Paris liess verlauten, die Alphabet-Tochter müsse nicht wie von den Behörden gefordert 1,1 Mrd. Euro für den Zeitraum 2005 bis 2010 nachzahlen.

Verfasst von ictk am 12.07.2017 - 13:03

Die russische Virenschutzfirma Kaspersky Lab steht wegen Spionageverdachts weiter im Visier der US-Regierung von Präsident Donald Trump. So ist der IT-Security-Konzern gestern von zwei Listen mit Firmen gestrichen worden, bei denen sich US-Regierungsstellen mit Technologie eindecken können, weil die Lieferanten als unbedenklich gelten.

Verfasst von ictk am 12.07.2017 - 10:17

Zahlreiche Organisationen und Online-Unternehmen wie Amazon oder Mozilla haben im Kampf um die Absicherung der Netzneutralität den heutigen Tag zum Aktionstag erklärt und rufen auf ihren Websites weltweit zum Protest auf.

Verfasst von ictk am 12.07.2017 - 08:33

Die schweizerisch-amerikanische Zubehörspezialistin Logitech plant die Übernahme der US-Firma Astro Gaming, um ihre Marktstellung bei Köpfhörern zu stärken. Logitech lässt sich den Zukauf 85 Millionen Dollar (82,13 Millionen Schweizer Franken) in bar kosten.

Verfasst von redaktion am 12.07.2017 - 05:58

In den stockenden Verkaufsprozess der Chipsparte des angeschlagenen japanischen Technologiekonzerns Toshiba kommt offenbar Bewegung: Toshiba habe seine Gläubigerbanken darüber informiert, mit seinem US-Partner Western Digital und dem Elektronik-Konzern Foxconn Gespräche über die Veräusserung der florierenden Sparte zu führen. Eine Toshiba-Sprecherin teilte mit, der Konzern unterhalte sich auch mit weiteren Interessenten als dem zunächst ausgewählten Bieter.

Verfasst von redaktion am 12.07.2017 - 05:55

Beim US-Internet-Versandhändler Amazon ist in Deutschland das Ringen um einen Tarifvertrag mit weiteren Streiks am Dienstag in eine neue Runde gegangen: Mitarbeitende von Amazon in Leipzig, Graben bei Augsburg, im osthessischen Bad Hersfeld sowie in Rheinberg und Werne (beide Nordrhein-Westfalen) legten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi die Arbeit nieder. In Leipzig rechnete Verdi in Früh-, Mittel- und Spätschicht mit 400 Teilnehmern, wie Streikleiter Thomas Schneider mitteilte.