Wirtschaft

Verfasst von ictk am 16.02.2018 - 13:57

Beim taiwanesischen Hightech-Konzern HTC ist mit Chialin Chang der aktuelle Chef der Smartphone- und Connected-Devices-Abteilung zurückgetreten. Eine ausführliche Begründung dafür gibt es nicht, in einer kurzen Mitteilung heisst es lediglich, dass Chang andere Karrierepläne verfolgen wolle.

Verfasst von ictk am 16.02.2018 - 09:26

Die auf Soft- und Hardware für den Enterprise-Bereich fokussierte Oracle mit Sitz im kalifornischen Redwood City übernimmt Cloud-Security-Spezialistin Zenedge. Zenedge entwickelt Technologien für den Schutz von Cloud-Anwendungen und auch den Bereich Domain Name System (DNS). Über die Transaktionssumme wurde der Mantel des Schweigens gelegt.

Verfasst von redaktion am 16.02.2018 - 05:52

Die US-Steuerreform hat dem weltgrössten Chipanlagenbauer Applied Materials mit Sitz im kalifornischen Santa Clara einen Gewinneinbruch eingebrockt: Der Überschuss sei im abgelaufenen Quartal (per 28. Januar) auf 135 Millionen Dollar von 703 Millionen Dollar gefallen, teilte das Unternehmen mit. Grund sei eine aussergewöhnliche Belastung von einer Milliarde Dollar in Zusammenhang mit jüngsten Änderungen im Steuerrecht gewesen.

Verfasst von redaktion am 16.02.2018 - 05:49

Die deutsche Kabelnetzbetreiberin Unitymedia bleibt dank der hohen Nachfrage nach schnellem Internet auf Wachstumskurs: Der Umsatz sei 2017 um 4 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Tochterfirma des US-Konzerns Liberty Global, zu dem auch die UPC-Unternehmen in Österreich und der Schweiz gehören, in Köln mit. Damit schwächte sich das Plus von Unitymedia etwas ab – 2016 lag es noch bei sechs Prozent. Hauptgrund hierfür: Unitymedia stellte Mitte 2017 analoges Fernsehen ab. Angaben zum Gewinn machte Unitymedia wie üblich nicht. Die Zahl der Internetabos wuchs den Angaben zufolge um rund 150.000 auf 3,3 Millionen.

Verfasst von redaktion am 16.02.2018 - 05:45

Die deutsche Online-Kleinanzeigenbörse Scout24 verliert ihren letzten Grossaktionär: Der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman wirft mittels der Investmentbank JP Morgan über Nacht sein letztes Paket von Scout24-Aktien auf den Markt, wie er am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Einschliesslich kleinerer Scout24-Anteile aus dem Besitz der Deutschen Telekom und der Management-Holding MEP soll JP Morgan 9,25 Millionen Aktien bei institutionellen Investoren platzieren. Diese haben zum Xetra-Schlusskurs von 36,74 Euro einen Wert von 340 Millionen Euro.

Verfasst von ictk am 15.02.2018 - 12:11

Die Schweizer Kabelnetzbetreiberin UPC konnte zwar die Anzahl Kunden im Geschäftsjahr 2017 erhöhen, dennoch ging der Umsatz leicht zurück, und zwar von 1,36 Milliarden Franken im Jahr davor auf nunmehr 1,35 Milliarden Franken. Immerhin konnte der Konzern nach einem Minus von 1,6 Prozent im ersten Halbjahr den Trend in der zweiten Jahreshälfte mit einem Plus von 0,4 Prozent umdrehen.

Verfasst von ictk am 15.02.2018 - 09:41

Analog zu anderen IT-Riesen wie etwa Microsoft, Qualcomm, Lenovo oder Ebay verhagelte auch beim Netzwerkausrüster Cisco Systems eine Einmalbelastung in Zusammenhang mit den geänderten Steuergesetzen die Quartalsbilanz. Konkret macht Cisco für diese Belastung 11,1 Milliarden Dollar geltend. Daher sei im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres unter dem Strich ein Minus von 8,8 Milliarden Dollar (7,13 Mrd. Euro) gestanden, nach einem Plus von 2,3 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit.

Verfasst von ictk am 15.02.2018 - 09:00

Der US-amerikanische Starinvestor Warren Buffett setzt weiterhin in grossem Stil auf die iPhone-Erfinderin Apple. Im vierten Quartal baute seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ihren Anteil an dem kalifornischen Tech-Riesen gleich um 23 Prozent auf rund 165 Mio. Aktien aus, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervorgeht. Die Beteiligung hatte zuletzt einen Wert von etwa 28 Mrd. Dollar und löste damit die US-Grossbank Wells Fargo als Topposition in Buffetts Portfolio ab.

Verfasst von redaktion am 15.02.2018 - 06:00

Apple führt einem Zeitungsbericht zufolge erstmals Verhandlungen mit einem chinesischen Konzern über die Lieferung von Speicherchips. Es gehe darum, die Halbleiter für die neuen iPhone-Modelle und andere Produkte zu nutzen, meldete "Nikkei" unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Verfasst von redaktion am 15.02.2018 - 05:58

Der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba peilt erstmals seit vier Jahren wieder einen milliardenschweren Gewinn an: Im Geschäftsjahr bis Ende März werde voraussichtlich ein Nettoergebnis von umgerechnet rund 4,5 Milliarden Schweizer Franken erzielt, teilte der durch die Insolvenz seiner US-Atomsparte Westinghouse in Schwierigkeiten geratene Konzern mit. Zunächst hatte Toshiba einen Verlust von 958 Mio. Franken in Aussicht gestellt, konnte aber zuletzt die Kassen mit dem Verkauf von Ansprüchen gegen Westinghouse an eine Gruppe von Investoren füllen.