Wirtschaft

Verfasst von redaktion am 08.09.2017 - 05:41

Amazon plant ein zweites riesiges Hauptquartier für bis zu 50.000 Mitarbeiter in den USA: Der weltgrösste Online-Händler gab bekannt, das er auf der Suche nach einem Standort sei. Städte und Regionen könnten sich nun bewerben. Das "HQ2" soll eine gleichberechtigte Zentrale mit dem heutigen Hauptquartier in Seattle werden, betonte Amazon. Topmanager sollen entsprechend entscheiden können, ob sie ihre Mitarbeiter an einem der Standorte oder sogar an beiden unterbringen. In den Bau der zweiten Zentrale sollen 5 Mrd. Dollar (4,76 Mrd. Franken) investiert werden.

Verfasst von redaktion am 08.09.2017 - 05:34

Apple und Samsung sind Konkurrenten und Partner: Der südkoreanische Konzern ist nämlich ein wichtigerer Zulieferer für Apples iPhone, das wiederum in Rivalität zu Samsungs Galaxy-Smartphone-Reihe steht. Eine Gratwanderung für beide Firmen, die nun bei OLED-Bildschirmen für Konflikte sorgt. So soll Apple für das neue iPhone erstmals zu dieser teureren und besseren Bildschirmtechnologie wechseln. Der einzige Zulieferer, der die Menge an Apple-Bestellungen schaffen kann, ist momentan jedoch Samsung.

Verfasst von redaktion am 06.09.2017 - 05:53

Deutsche Maschinenbauer wollen sich mit einer eigenen Plattform für digitale Anwendungen in Sachen Industrie 4.0 unabhängig machen von grossen Anbietern wie SAP oder Siemens: Zusammen mit der Software AG gründen der Werkzeugmaschinenmacher DMG Mori, der Lackieranlagenbauer Dürr und der Optikspezialist Zeiss eine Plattform namens "Adamos". Vor allem kleinere Maschinenbauer könnten darüber unter eigener Marke ihren Kunden Applikationen etwa für Wartungsdienste oder Zubehörverkauf anbieten, ohne alles selbst entwickeln zu müssen oder sich von externen Softwareanbietern abhängig zu machen. Die Software AG sei laut DMG-Chef Christian Thönes im Unterschied zu den grossen Anbietern von Digitalplattformen dazu bereit, nicht selbst an die Endkunden heranzugehen.

Verfasst von redaktion am 06.09.2017 - 05:49

Die Mailänder Breitbandbetreiber Open Fiber, Tochtergesellschaft des halbstaatlichen Stromversorgers Enel und der staatlichen Förderbank CDP, will an die Börse gehen. Das Unternehmen, das in Italien ein modernes Breitbandnetz mit der Fiber-to-the-home-Technologie (FTTH) installieren soll, will spätestens 2019 in Mailand an die Börse gehen, sagte CEO Tommaso Pompei. Bis dahin soll die 2016 gegründete Gesellschaft die notwendige Dimension für den Börsengang erreicht haben.

Verfasst von redaktion am 06.09.2017 - 05:46

Die Industrie-Softwareanbieter Aveva und Schneider Electric haben sich im dritten Anlauf auf eine Fusion geeinigt. Damit entsteht ein an der Börse in London gelisteter Software-Riese im Wert von mehr als drei Milliarden Pfund (3,76 Milliarden Franken). Wie der britische Anbieter Aveva mitteilte, hält Schneider Electric aus Frankreich 60 Prozent an der neuen Gesellschaft.

Verfasst von redaktion am 05.09.2017 - 05:45

China hat dem rasanten Wachstum bei Kryptowährungen einen Riegel vorgeschoben: Die Aufsichtsbehörden des Landes verboten die sogenannten Initial Coin Offerings (ICO), über die – analog zum Initial Public Offering (IPO), also dem Börsengang eines Unternehmens – neue Cyberwährungen geschaffen werden können.

Verfasst von redaktion am 04.09.2017 - 05:35

Die italienische TV-Gesellschaft Mediaset im Besitz von Ex-Premier Silvio Berlusconi ist weiterhin mit dem französischen Medienkonzern Vivendi auf Kriegsfuss: Mediaset und der Mutterkonzern Fininvest fordern von Vivendi eine Entschädigung von insgesamt drei Milliarden Euro, hiess es aus Vivendi-Kreisen. Der Vorwurf lautet u.a. auf Vertragsbruch und die Verletzung des Gesetzes zum Medienpluralismus. Das gescheiterte Abkommen zur schon vereinbarten Übernahme des zu Mediaset gehörenden Pay-TV-Senders Premium im vergangenen Jahr habe der Gesellschaft schwer geschadet, verlautete aus Mediaset-Kreisen.

Verfasst von ictk am 03.09.2017 - 09:10

An der Spitze der Rangliste der ertragreichsten Software-Applikationen im Apple Store steht zum ersten Mal die Dating-App Tinder. Den Angaben der Firma App Annie zufolge lag Tinder bei Apple noch vor dem Streamingdienst Netflix und beliebten Onlinespielen.

Verfasst von ictk am 02.09.2017 - 09:11

Die auf Cloud-Lösungen fokussierte Salesforce und die IT-Dienstleisterin IBM bieten jetzt schon gegenseitig ihre AI-Produkte (Artificial Intelligence) wie Watson oder Einstein an. Nun vertiefen die beiden US-Konzerne ihre Partnerschaft, indem sie ihre Produkte stärker in die Plattform des jeweils anderen integrieren. So können Salesforce-Anwender künftig unter anderem IBM Weather Insigths nutzen und diese in Lightning Apps integrieren.

Verfasst von ictk am 01.09.2017 - 09:18

Die Also Holding mit Sitz im innerschweizerischen Emmen hat ein Schuldscheindarlehen begeben. Das Gesamtvolumen von 154 Millionen Euro verteilt sich auf drei Tranchen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren mit fester oder variabler Verzinsung. Mit der Privatplatzierung wolle man die derzeit günstigen Rahmenbedingungen nutzen und die Konzernfinanzierung diversizizieren, heisst es.