IT-Security

Verfasst von ictk am 12.09.2017 - 10:08

Die Swisscom-Konkurrentin Sunrise hat mit Sunrise Surf Protect einen Netzwerkschutz für sicheres Surfen im Internet vorgestellt. Das Unternehmen mit Zentrale in Oerlikon nimmt mit dem Angebot, das in drei Varianten zu haben ist, Privatanwender und KMU ins Visier.

Verfasst von redaktion am 11.09.2017 - 10:39

Moderne Kameras sind üblicherweise vernetzt. Sie ermöglichen es, aufgenommene Bilder per WLAN an das eigene Smartphone oder Tablet zu übertragen, wo der Nutzer sie nachbearbeiten und schnell über soziale Medien teilen kann. Doch die dazugehörigen Apps für Android und iOS sind mitunter sehr hungrig nach Daten, befinden die Konsumentenschützer von Stiftung Warentest. Sie haben die Software von bekannten Herstellern wie Panasonic, Fuji, Sony, Nikon und auch des chinesischen Neulings Yi untersucht.

Verfasst von ictk am 09.09.2017 - 06:59

Der US-Online-Fahrdienstvermittler Uber steht im Verdacht, die Konkurrentin Lyft mit Hilfe eines Software-Programmes ausspioniert zu haben. Ein Uber-Sprecher bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die US-Bundespolizei FBI diesem Verdacht nachgehe. "Wir kooperieren mit der Untersuchung“, so der Uber-Sprecher.

Verfasst von ictk am 08.09.2017 - 06:22

Hacker haben bei Cyber-Angriffen auf den Finanzdienstleister Equifax, die von Mitte Mai bis Juli dauerten, in grossem Stil Kundendaten erbeutet. Rund 143 Millionen US-Verbraucher seien von den Attacken betroffen, teilte die Firma mit. In Hunderttausenden Fällen hatten Cyber-Kriminelle demnach Zugriff auf sensible Daten wie Sozialversicherungs- oder Kreditkartennummern.

Verfasst von Steiner/pte am 07.09.2017 - 08:16

Ransomware bleibt bei digitalen Sicherheitsbedrohungen führend. Laut den Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab waren 2016 über 1,4 Mio. Computer weltweit das Ziel von derartigen Angriffen, bei denen Daten infizierter Rechner verschlüsselt werden, um anschliessend ein Lösegeld einzufordern. Im zweiten Quartal 2017 waren 246.675 Nutzer von Kaspersky-Software solchen Angriffen ausgesetzt. Aber auch Phishing, Ausspionieren über Webcams oder vernetzte Haushaltsgeräte (IoT) bleiben riskant.

Verfasst von redaktion am 07.09.2017 - 05:01

Die IT-Sicherheitsfirma Symantec hat eine Warnung vor Hackern ausgesprochen, die kritische Infrastruktur in Europa infiltrieren. Ein Kollektiv, das als "Dragonfly" bezeichnet wird, war zuletzt zwischen 2011 und 2014 aktiv, dann unterbrach es offenbar nach Medienberichten seine Arbeit. Doch laut Symantec hackten die Dragonfly-Mitglieder ab Ende 2015 Stromkonzerne in den USA, der Türkei und der Schweiz. Auch andere, nicht genannte Länder in Europa sollen betroffen sein.

Verfasst von redaktion am 07.09.2017 - 04:58

Der PC-Hersteller Lenovo hat sich gegenüber der US-Aufsichtsbehörde FTC verpflichtet, künftig bei seinen PCs auf die Installation von Programmpaketen zu verzichten, die die Sicherheit der Anwender gefährden könnten. Die FTC hatte eine Untersuchung gegen den chinesischen Konzern angestrengt, weil auf Lenovo-Laptops die gefährliche Werbesoftware "Superfish Visual Discovery" vorinstalliert war. Es handelt es sich dabei um ein Programm, das sich beim Internetsurfen in eine Verbindung einklinkt, um zusätzliche Werbung auf Webseiten einzublenden. Allerdings kann es sich auch in per SSL-Verschlüsselung geschützte Verbindungen einschalten, ohne dass die Nutzer etwas davon mitbekommen. Das ist beispielsweise beim Onlinebanking gefährlich, weil die verschlüsselten Kanäle nicht mehr sicher waren.

Verfasst von redaktion am 04.09.2017 - 04:32

Ein Fehler in der API von Instagram hat schwerwiegendere Folgen als anfangs angenommen. Millionen Kontaktdaten der Nutzer der Foto-Plattform waren öffentlich und offenbar haben Hacker diesen Anlass dazu genommen, die Infos einzusammeln. Wie lange der Fehler bestanden hatte, ist unklar. Entdeckt wurde dieser als auf dem Instagram-Profil von Selena Gomez Nacktbilder von Justin Bieber gepostet wurden. Anfangs richtete die Foto-Plattform aus, dass nur Daten von wenigen Promis gestohlen wurden – mittlerweile hat man die Angabe deutlich nach oben korrigiert.

Verfasst von Fügemann/pte am 03.09.2017 - 08:48

Im Nachbarland Deutschland haben gerade einmal vier von zehn deutschen Unternehmen (43 Prozent) bei einem Hacker-Angriff ein Notfallmanagement. Eine neue Erhebung des Berliner Digitalverbands Bitkom zeigt zudem, dass selbst die Betreiber sogenannter kritischer Infrastrukturen (Kritis), wie etwa Energieversorger oder Finanzdienstleister, kaum besser vorbereitet sind als die übrigen Branchen. Für die Studie wurden 1.069 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen befragt.

Verfasst von ictk am 30.08.2017 - 06:33

Wissenschaftler aus Deutschland haben Sicherheitslücken bei "smarten" Lampen gefunden, die man mit dem Smartphone steuern kann. IT-Forschern der Universitäten Erlangen-Nürnberg (FAU) und Mannheim gelang es demnach, Lampen verschiedener Hersteller für mehrere Stunden zum Blinken zu bringen. Ein einziger Funkbefehl aus einer Entfernung von mehr als 100 Metern habe dafür ausgereicht, lässt die FAU dazu wissen.