IT-Security

Verfasst von ictk am 25.10.2017 - 14:12

Mit "Bad Rabbit" breitet sich derzeit in Osteuropa eine neue Ransomware aus, die von Security-Experten als mögliche Variante von Petya/Notpetya angesehen wird. In Russland wurde gestern laut der Security-Software-Spezialistin Eset die Nachrichtenagentur Interfax Opfer des Kryptotrojaners. Auch der Ausfall des Ticket-Systems der U-Bahn von Kiew wird auf Bad Rabbit zurückgeführt, genauso wie auch der Flughafen der ukrainischen Stadt Odessa sowie das ukrainische Ministerium für Infrastruktur und Finanzen davon betroffen scheinen. Eset geht von einer globalen Ausbreitung aus. Neben der Ukraine und Russland seien bereits Computersysteme in der Türkei und Bulgarien betroffen.

Verfasst von ictk am 25.10.2017 - 06:26

Eine bekannte Londoner Schönheitsklinik ist Ziel einer Hackerattacke geworden. Die Angreifer erbeuteten zahlreiche Datensätze, womöglich auch zu prominenten Patienten. Die Londoner Polizei hat entsprechende Ermittlungen wegen Datendiebstahls eingeleitet. Die Verantwortlichen der Klinik "London Bridge Plastic Surgery" äusserte sich "entsetzt“ darüber, dass ihre Patienten Ziel der Attacke geworden seien.

Verfasst von ictk am 24.10.2017 - 06:02

Die russische Antiviren-Spezialistin Kaspersky Lab will mit einer Transparenzinitiative die Integrität und Vertrauenswürdigkeit seiner Produkte unter Beweis stellen. Nach den Vorwürfen, Kaspersky habe dem Moskauer Geheimdienst beim Ausspähen von US-Computern geholfen, soll durch die Bereitstellung des Quellcode der Kaspersky-Software einschliesslich Updates und Aktualisierungen der Bedrohungserkennung für die unabhängige Überprüfung und Beurteilung der Produkte das Vertrauen im Westen wiedererlangt werden.

Verfasst von Wieland Alge am 22.10.2017 - 12:45

Viele Fahrzeuge sind heutzutage längst zu rollenden Computern geworden, denn bereits jetzt stecken in der Software eines modernen Oberklasse-PKW etwa 100 Millionen Codezeilen. Zum Vergleich: Die Flugsoftware einer Boeing 787 Dreamliner kommt mit etwa 14 Millionen Zeilen aus. Die Erwartungen an das zukünftige autonom fahrende Auto sind vielzählig: Mehr Sicherheit auf den Strassen, mehr Komfort, beispielsweise durch selbstständiges Einparken, die Nutzung eines Autopiloten im Stau oder komplett fahrerlose Roboterautos, welche im Car-Sharing-Verfahren neue Infrastrukturmöglichkeiten bieten könnten. Dem gegenüber stehen die Ängste: Bei Technikfehlern nur noch ein hilfloser Passagier an Board zu sein oder Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden.

Verfasst von Hartmut Wiehr am 20.10.2017 - 13:45

Das Startup Zerto wurde 2009 von den beiden Israelis Oded Kedem und Ziv Kedem gegründet. Kedem arbeitete in einer Eliteeinheit der israelischen Armee mit Schwerpunkt in Computer Science, Mathematik und Signal Processing und gründete später eine Outsourcing-Firma. Er war Co-Founder von Kashya, dessen Hauptprodukt nach der Übernahme durch EMC als "EMC Recoverpoint" angeboten wurde.

Verfasst von ictk am 19.10.2017 - 10:20

Die cloudbasierte Back-up-Lösung Bloosafe der in Kloten angesiedelten Bloosite ist eine in der Schweiz entwickelte Gesamtlösung für sämtliche Aufgaben rund um die Themen "Back-up and Recovery" und "Business Continuity". Es handelt sich gemäss Mitteilung des Unternehmens um einen gemanagten Service für eine verschlüsselte, rechtssichere und kontinuierliche Datensicherung zum Schutz von Daten, Applikationen, Datenbanken und Servern.

Verfasst von ictk am 18.10.2017 - 06:46

Anlässlich des grossen Parteikongresses hat die chinesische Regierung die Zensur verstärkt. Dissidenten wurden gedrängt, Peking zu verlassen. Neben westlichen Nachrichtenquellen wie New York Times, Wall Street Journal, Facebook, Twitter und Google sind nun auch VPN-Verbindungen ins Ausland blockiert.

Verfasst von ictk am 17.10.2017 - 14:38

Für die gestern publik gewordenen kritischen Sicherheitslücken in der WLAN-Verschlüsselung WPA2 haben bereits eine ganze Reihe von Software- und Hardware-Anbietern Patches veröffentlicht respektive angekündigt. Darunter etwa Microsoft, Netgear, Google, Cisco und Apple. Die Forscher, die die Lecks entdeckt haben, verweisen darauf, dass in erster Linie Client-Geräte betroffen seien. WLAN-Router und –Access-Points hingegen seien nur unter ganz bestimmten Umständen angreifbar.

Verfasst von Manzey/pte am 17.10.2017 - 06:29

Der US-Unternehmer Philip Neustrom hat in einer umfangreichen Recherche herausgefunden, dass es für grosse Konzerne sehr einfach möglich ist, über Mobilfunkunternehmen sowohl Nummern und Standorte als auch andere private Details von Kunden kostenfrei oder gegen Bezahlung zu erhalten. Dies geschehe meistens unter dem Deckmantel der Sicherheit für Konsumenten.

Verfasst von ictk am 16.10.2017 - 13:04

In der Schweiz wird heute in über 14'000 staatlichen Datenbanken als zusätzlicher Personenidentifikator die AHV-Nummer (AHVN13) eingesetzt. Ein Gutachten der ETH Zürich zeigt nun auf, dass die damit verbundenen Risiken für den Schutz und die Sicherheit von Bürgerdaten hoch sind. Die kantonalen Datenschutzbeauftragten verlangen deshalb von den Kantonsregierungen, auf die weitere Verwendung der AHV-Nummer als universeller Personenidentifikator zu verzichten.