IT-Security

Verfasst von ictk am 30.06.2017 - 13:50

Diese aktuelle Petya-Ransomware-Angriffswelle, von der auch Schweizer Unternehmen betroffen sind und die heute ihre Fortsetzung in der Ukraine gefunden hat, ist nur ein weiteres Beispiel für die tatsächlichen Bedrohungen, denen Organisationen, Regierungen und Länder auf der ganzen Welt ausgesetzt sind. Diese Angriffe übertreffen die bisherigen Attacken wie Wannacry, indem sie vermehrt auf Bereiche wie das Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Postdienste und Transportdienstleister abzielen und Menschen in ihren täglichen Aktivitäten beeinflussen.

Verfasst von ictk am 30.06.2017 - 11:55

Mit einer Attacke auf den staatlichen Stromversorger Ukrenergo ist die Ukraine erneut Ziel eines Cyberangriffes geworden. Wie der betroffene Konzern verlauten liess, sei aber kein grosser Schaden entstanden. Das Computersystem des Versorgers war schon zu Wochenbeginn von einem Virus infiziert worden, der sich von der Ukraine auf Tausende Computer weltweit ausbreitete.

Verfasst von ictk am 27.06.2017 - 21:32

Nachdem der Erpressungstrojaner "Wannacry" die Welt erst vor sechs Wochen in Aufruhr versetzt hat, hat jetzt offenbar erneut ein Cyberangriff Dutzende Konzerne, Unternehmen und Behörden in die Knie gezwungen. Vor allem die Ukraine, Russland, England und Indien seien Opfer von Hackerangriffen worden, lassen die Experten der Schweizer Melde- und Analysestelle Melani wissen.

Verfasst von ictk am 25.06.2017 - 09:06

Auf das britische Parlament ist ein Cyberangriff verübt worden. Es habe einen "anhaltenden und entschlossenen“ Hacker-Angriff auf alle Nutzerkonten gegeben, informierte die Parlamentsverwaltung die Abgeordneten in einer E-Mail, die der "Daily Telegraph“ veröffentlichte. Eine Parlamentssprecherin sagte, es seien umgehend Gegenmassnahmen eingeleitet worden.

Verfasst von ictk am 23.06.2017 - 07:21

Der US-amerikanische Softwaregigant Microsoft, respektive dessen deutsche Niederlassung, hat in Anbetracht der rasant steigenden Cyber-Attacken eine intensivere globale Zusammenarbeit auch von staatlicher Seite her vorgeschlagen.

Verfasst von ictk am 23.06.2017 - 05:52

In Deutschland dürfen die Sicherheitsbehörden künftig zur Verbrechensbekämpfung auch auf Messenger-Dienste wie Whatsapp zugreifen. Entspechende Änderungen der Strafprozessordnung, wonach bei besonders schweren Straftaten die Onlinedurchsuchung und die Quellen-Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) eingesetzt werden darf, hat der Deutsche Bundestag beschlossen.

Verfasst von redaktion am 22.06.2017 - 05:41

Die Deutsche Bundesbank prüft die Einführung spezieller Hacker-Stresstests für Geldhäuser. In anderen Ländern hätten die Aufsichtsbehörden Angriffe auf Banken simuliert, um deren Schutz zu testen, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret. Das Thema Cyber-Sicherheit in der Finanzwirtschaft gewinnt für die Bankenaufsicht immer mehr an Bedeutung. Für Aufregung in der Branche sorgte der spektakuläre Cyber-Bankraub bei der Notenbank Bangladeschs Anfang 2016, bei dem 81 Mio. Dollar erbeutet wurden.

Verfasst von ictk am 21.06.2017 - 09:33

Das E-Government-Institut der Berner Fachhochschule (BFH) lädt am Freitag, den 23. Juni, zur Tagung "Data-Privacy in der digitalen Dienstleistungsgesellschaft" ein. Eines der zentralen Themen ist dabei die elektronische ID, an deren Vernehmlassung des Bundesamts für Justiz sich das BFH-Zentrum Digital Society beteiligt hat.

Verfasst von redaktion am 20.06.2017 - 05:45

Die EZB-Bankenaufsicht will die Cybersicherheit bei den von ihr überwachten Banken stärker in den Fokus rücken: "Von diesem Sommer an wird von ihnen gefordert, dass sie alle signifikanten Cybervorfälle melden", sagte EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Die Bankenaufsicht werde so besser abschätzen können, wie viele Angriffe es gegeben habe und welche Bedrohungen es gebe. Die Europäische Zentralbank ist seit Herbst 2014 für die direkte Kontrolle der grössten Banken in der Eurozone zuständig. Zuletzt überwachte sie 125 Banken.

Verfasst von redaktion am 19.06.2017 - 09:55

Laut westlichen Geheimdiensten soll mit hoher Wahrscheinlichkeit Nordkorea hinter den globalen Cyberangriffen stecken, die vor wenigen Wochen weltweit zigtausende Rechner lahmgelegt hatten. Nach dem US-amerikanischen Dienst NSA kommt nun auch das britische National Cyber Security Centre (NCSC), das zum GCHQ gehört, zu dieser Einschätzung. Das gaben Insider gegenüber der BBC an. Zuvor waren bereits private IT-Sicherheitsfirmen zu dieser Schlussfolgerung gelangt.