Forschung

Verfasst von Fügemann/pte am 03.10.2017 - 10:38

Fraunhofer-Forscher vom Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) haben eine neue, effektive Kühlmethode entwickelt. Durch die Integration von Mikrokanälen in den Silizium-Interposer ist es möglich, Hochleistungsprozessoren auch von der Unterseite her zu kühlen. Zusätzlich haben die Wissenschaftler passive Bauelemente für Voltageregulatoren, photonische ICs und optische Wellenleiter in den Interposer integriert.

Verfasst von Kempkens/pte am 01.10.2017 - 12:54

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeiten an einem neuen Roboter, der ein echter Allround-Überlebenskünstler ist. Er kann seine Gestalt ändern, um sich der jeweiligen Umwelt anzupassen und sich praktisch überall bewegen.

Verfasst von Samuel Schlaefli/ ETH-News am 28.09.2017 - 09:01

Eine neue Generation von Mikrosensoren soll das Internet der Dinge in den Bereich von Lebensmitteln erweitern. ETH-Forscher haben einen hauchdünnen Temperatursensor entwickelt, der für die Gesundheit unbedenklich und biologisch abbaubar ist.

Verfasst von redaktion am 28.09.2017 - 04:37

US-Autobauer Ford und der Mitfahrdienst Lyft arbeiten bei selbstfahrenden Autos zusammen: Im Rahmen der Kooperation sollen ab 2021 auf den Strecken des Uber-Rivalen selbstfahrende Ford-Autos eingesetzt werden. Zunächst würden Mitarbeiter beider Firmen eine Software entwickeln, damit die Fahrzeuge mit den Smartphone-Apps von Lyft kommunizieren können, in einer Testphase sollen dann selbstfahrende Pkw zwar schon mit dem Netzwerk von Lyft verbunden werden, aber noch nicht von Kunden genutzt werden können, sagte der für autonome Fahrzeuge zuständige Vize-Präsident von Ford, Sherif Marakby.

Verfasst von Fügemann/pte am 26.09.2017 - 23:20

Forscher der ETH Zürich haben zusammen mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche eine neuartige Methode zur Analyse von Molekülen in Flüssigkeiten auf einem Chip entwickelt. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie sind immens. Unter anderem hat sie das Potenzial, die medizinische Diagnostik zu revolutionieren, sagen die Wissenschaftler.

Verfasst von redaktion am 26.09.2017 - 04:50

Der LKW-Bauer Daimler testet in den USA automatisierte Kolonnenfahrten von Sattelschleppern. Die zuständige Behörde im US-Bundesstaat Oregon habe die Erlaubnis für die Fahrten auf öffentlichen Fernstrassen gegeben, teilte Daimler am Rande einer Messe in Atlanta mit. Es geht um das "Platooning", bei dem Laster digital vernetzt werden und dicht hintereinanderfahren. Im vordersten Fahrzeug gibt ein Mensch das Tempo vor, in den Lastwagen dahinter gibt der Computer entsprechend Gas und bremst. Fahrer können aber stets eingreifen.

Verfasst von Kempkens/pte am 25.09.2017 - 07:02

Forscher der chinesischen Beihang University haben einen neuen Unterwasserroboter entwickelt, der sich an glatten Oberflächen festsaugt, ohne diese zu beschädigen. Die flexible Scheibe soll an der Haut von Meeresbewohnern wie Haien und Walen befestigt werden, um deren Bewegungen zu verfolgen. Dazu müsste der Roboter allerdings noch mit einer entsprechenden Elektronik und Funktechnik ausgerüstet werden. Bisher werden die Wanderungen von Meerestieren registriert, indem Geräte implantiert werden, was Tierschützer kritisieren.

Verfasst von ictk am 24.09.2017 - 14:03

In zwei Jahren soll ein Schwarm von cirka 120 kleinen Tauchrobotern in der Lagune von Venedig die Unterwasserwelt erkunden und vermessen. Der Schwarm soll ohne zentrale Steuerung von aussen funktionieren, Vorbild sind unter anderem soziale Insekten.

Verfasst von Lars Jaeger am 22.09.2017 - 12:20

Die aktuelle Entwicklung in der Biotechnologie (rund um die Geneditier-Technologie CRISPR) führt erneut vor Augen: Aus dem Wunsch der Wissenschaftler, die Welt zu verstehen, ist längst der Wille des Menschen zu ihrer Gestaltung nach seinem eigenen Willen geworden. Immer neue Innovationen führen in Dimensionen von Möglichkeitsräumen, die nur wenige Jahre zuvor noch unvorstellbar erschienen. Und dies geschieht immer schneller.

Verfasst von ictk am 20.09.2017 - 12:36

Sind Tiere bedroht, ist es wichtig, ihren Bestand zu erfassen. Schwierig ist das, wenn die Tiere besonders flink sind. Ingenieure der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben unter der Leitung von Nils Ratnaweera nun eine neuartige Röhren-Fotofalle, eine sogenannte "Tubecam" für Kleinsäuger entwickelt. Damit können gefährdete Arten wie Mauswiesel besser erfasst werden, und das unter Mithilfe von Laien. Bisher war dies äusserst aufwendig und nur punktuell möglich.