Forschung

Verfasst von Fügemann/pte am 28.04.2017 - 08:44

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein neues Verfahren entwickelt, durch das sich die Tinte für 3D-Drucker wieder "wegwischen" lässt. Die bis zu 100 Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter. Damit könnten vielfältige neue Anwendungen entstehen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Verfasst von Bergmann/pte am 27.04.2017 - 00:15

Forscher des Thomas Jefferson University Hospital (TJUH) trainieren Künstliche Intelligenz (KI) dahin, Tuberkulose (TBC) auf Röntgenaufnahmen des Brustkorbs zu erkennen. Damit liessen sich Screenings und Evaluierungsbemühungen in Regionen mit eingeschränktem Zugang zu Radiologen verbessern. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin "Radiology" publiziert.

Verfasst von Steiner/pte am 26.04.2017 - 12:12

Pläne zur Errichtung einer "Mega-Konstellation" aus tausenden von Satelliten, die zusammen ein weltumspannendes kabelloses Internet ermöglichen sollen, erhöhen das Risiko von Kollisionen im All und lassen ein gefährlich dichtes Netz aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn entstehen.

Verfasst von Harald Jung/pte am 24.04.2017 - 07:12

Mitarbeiter der Università di Milano - Bicocca haben eine innovative Software zur Unterstützung der Krebsforschung entwickelt. Mithilfe von "Oncoscore" werden menschliche Gene je nach dem mit ihnen verbundenen Erkankungsrisiko erfasst und in einer Rangliste geordnet.

Verfasst von Steiner/pte am 22.04.2017 - 07:36

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen neuen Ansatz entwickelt, der die Produktion von Hochleistungs-Halbleiterbauteilen deutlich verbilligen soll. Geräte können damit zudem aus verschiedenen, weitaus exotischeren Materialien als Silizium hergestellt werden - dank Graphen. Die Forscher nutzen die Kohlenstoffschichten des Materials als "Kopiermaschine", um komplizierte kristalline Strukturen von einer darunterliegenden Halbleiterscheibe auf eine darüberliegende Schicht desselben Materials zu übertragen.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 18.04.2017 - 08:11

Simsen am Steuer gilt als gefährliche Ablenkung. Forscher der Texas A&M University haben nun untersucht, ob immer bessere Spracheingabe und Displays wie Google Glass, die den Blick wenigstens nicht völlig von der Strasse lenken, das ändern. Tatsächlich scheint demnach das Risiko zu sinken - eine grundsätzlich schlechte Idee bleibt Simsen während der Fahrt aber trotzdem.

Verfasst von Kempkens/pte am 16.04.2017 - 07:07

Mit einem 3D-Drucker lassen sich jetzt Objekte herstellen, die ihre Form mit der Umgebungstemperatur ändern. Je nach dem Hitzegrad, dem die Gegenstände ausgesetzt werden, können sie sogar verschiedene Gestalten annehmen. Gelungen ist dieses Kunststück einem amerikanisch-chinesischen Forscherteam, indem es verschiedene Schichten aus Kunststoffen, die ein so genanntes Formgedächtnis haben, übereinander druckt. Jede dieser Schichten "erinnert" sich an eine andere Form, die wiederum von der Temperatur abhängig ist.

Verfasst von Fleischer/pte am 14.04.2017 - 08:01

Bevor ein Flieger die Starterlaubnis bekommt, wird noch einmal per Funk der Flugplan mit der Luftraumüberwachung abgestimmt. Die mündliche Kommunikation soll nun aber von einer textbasierten abgelöst werden: Die "Data Comm"-Technologie der Federal Aviation Administration (FAA) wurde nun am internationalen Flughafen Minneapolis-St. Paul vorgestellt.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 12.04.2017 - 07:10

Das Device "Welle" verwandelt jede Oberfläche im Handumdrehen in ein Smart-Interface. Mittels Sonartechnologie liest das Gadget Handgesten auf jeder beliebigen Fläche. Damit lassen sich beispielsweise durch Fingerbewegungen auf dem Tisch die Philips-Hue-LED-Lampen steuern oder die Lautstärke eines Lautsprechers regulieren. "Es funktioniert wie eine Universalfernbedienung", erklärt Welle-CEO Mark Zeng.

Verfasst von ictk am 11.04.2017 - 13:07

Forscher der EPFL und des CSEM haben ein digitales Kamerasystem entwickelt, das es ermöglicht, die Vitalfunktionen von Frühgeborenen kabellos und ohne Körperkontakt durchgehend zu überwachen. Das System ersetzt die heutigen, direkt auf der Haut angebrachten Sensoren, die bis zu 90 Prozent Fehlalarme auslösen. Die ersten Tests mit Neugeborenen stehen nun am Universitätsspital Zürich an, das Projektpartner ist.