Forschung

Verfasst von Pichler/pte am 21.08.2017 - 07:09

Forscher der University of Massachusetts Amherst haben mit "Themis" ein System entwickelt, das soziale Vorurteile in Software aufdeckt. Denn Programme beeinflussen sowohl unseren Alltag, beispielsweise welche Nachrichten und Postings wir online sehen, als auch kritische Entscheidungen wie Kreditvergaben. "Unkontrolliert bedeuten Vorurteile in Daten und Software ein Risiko, dass sich Vorurteile in der Gesellschaft ausbreiten", warnt daher der Informatikprofessor Yuriy Brun.

Verfasst von Liedtke/pte am 12.08.2017 - 09:11

Ein in den Gen-Code synthetischer DNA eingebettetes Virus hat einen Computer gekapert, als dieser die DNA analysieren sollte. Die biologische Schadsoftware wurde von Wissenschaftlern der University of Washington entworfen. Die Forscher nennen ihr Projekt den ersten "auf DNA basierenden Exploit eines Computersystems". Nun warnen die Wissenschaftler vor Hackern, die über gefälschte DNA Universitätscomputer übernehmen könnten.

Verfasst von redaktion am 10.08.2017 - 11:47

Mozilla widmet sich dem Kampf gegen Falschinformationen im Netz: Desinformationskampagnen seien jenes Phänomen, das bei wichtigen Themen Menschen am meisten spaltet und belastet, heisst es in einem Blogbeitrag. Die Verbreitung sogenannter "Fake News" verletze nahezu jede Richtlinie, die sich Mozilla in seinem Manifest auferlegt hat.

Verfasst von Pichler/pte am 09.08.2017 - 07:10

Nutzer von Hörgeräten könnten in Zukunft kraft ihrer Gedanken leichter Gesprächen folgen. Denn Forscher haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass solche Geräte erkennen, auf welchen Sprecher sich ein Hörer konzentriert und zudem eine bestimmte Stimme aus einem Stimmgewirr herausfiltern können. Die Kombination dieser Ansätze stellt Hörgeräte in Aussicht, die erkennen, wen der Nutzer gerade hören will und genau dabei gezielt helfen.

Verfasst von Pichler/pte am 05.08.2017 - 07:24

Forscher der University of British Columbia haben mit "Deeploco" einen Algorithmus entwickelt, mit dem virtuelle Charaktere komplexe Bewegungsabläufe wie Gehen und Laufen durch Versuch und Irrtum lernen. Der Ansatz soll damit punkten, dass sehr wenig fest vorprogrammiert wird, aber letztlich doch gute Animationen beispielsweise für Games und Filmen möglich werden. Irgendwann könnte er zudem die reale Welt erobern, da er potenziell auch Robotern beibringen könnte, behände ihre Umgebungen sinnvoll zu meistern.

Verfasst von Steiner/pte am 04.08.2017 - 08:51

Forscher im Hause von Disney Research haben ein neuartiges Software-Tool entwickelt, das die Umsetzung von Bewegungsabläufen von Charakteren in Videospielen oder Animationsfilmen künftig wesentlich einfacher realisierbar machen könnte.

Verfasst von Setinc/pte am 04.08.2017 - 05:39

Chinesische Forscher haben eine elektronische, benutzergesteuerte Kunsthaut entwickelt, deren Farbveränderung für das menschliche Auge wahrnehmbar ist. Im Gegensatz zu den früheren Modellen benötigt dieses viel weniger mechanische Belastung, um die Farbe merkbar zu ändern. Die einem Chamäleon ähnelnde Haut könnte in der Robotik, der Prothetik und der tragbaren Technologie Anwendung finden.

Verfasst von Jung/pte am 01.08.2017 - 07:31

Mitarbeiter der italienischen Agentur für innovative Techniken und regenerative Energien, Enea, haben in der Baia di Santa Teresa vor La Spezia den Einsatz künstlicher Algen getestet. Die mithilfe von 3D-Druckertechnik aus umweltfreundlichem Silikonharz gefertigten Meerespflanzen könnten als geeignetes Habitat für zahlreiche Meeresbewohner dienen. Der Versuch soll ausserdem Erkenntnisse über den Einfluss von Algen auf den Klimawandel liefern.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 31.07.2017 - 09:50

Retina-Implantate mit fraktaler Geometrie könnten geeignet sein, Patienten zu helfen, die aufgrund von Netzhaut-Erkrankungen ihre Sehkraft verlieren. Das zeigen Forscher der University of Oregon. Demnach würden fraktale Implantate gesunde Neuronen in der Retina wesentlich besser stimulieren als jene mit normalen, flachen Elektroden.

Verfasst von Jung/pte am 27.07.2017 - 11:12

Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto per le Applicazioni del Calcolo hat ein Verfahren zur Verbesserung von 3D-Druckern entwickelt. Mithilfe eines speziellen mathematischen Algorithmus lassen sich die bisher üblichen Qualitätsmängel beseitigen.