Forschung

Verfasst von redaktion am 15.09.2017 - 05:41

Nachdem bis vor kurzem ausländische Technologiefirmen in China nur ihre Fabriken bauten, siedelt nun der Elektrokonzern Siemens ein wichtiges Forschungsgebiet für die Digitalisierung der Industrie dort an: Die ansässige Landesgesellschaft übernimmt die globale Führung im Bereich der autonomen Robotik, wie das Unternehmen in der ostchinesischen Stadt Suzhou mitteilte. Wie viele Forscher und Ingenieure auf diesem Gebiet arbeiten sollen, teilte Siemens nicht mit. Schwerpunkte sollen sein: neue mechatronische Systeme, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine und die Anwendung künstlicher Intelligenz in der Robotiksteuerung. Siemens stellt selbst zwar keine vollständigen Industrieroboteranlagen her, jedoch Komponenten und Software.

Verfasst von Jung/pte am 08.09.2017 - 11:09

Künstliche Neuronennetze können mithilfe sogenannter Deep-Learning-Algorithmen lesen. Dabei werden die Buchstaben in gleicher Weise wie beim Lesen durch einen Menschen erkannt, wie Forscher des Dipartimento di Psicologia Generale an der Università di Padova herausgefunden haben. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Experten des Nationalen Forschungsrats CNR durchgeführt. Details sind in der Fachzeitschrift "Nature Human Behavier" veröffentlicht.

Verfasst von ictk am 07.09.2017 - 08:44

Melodien entstehen beim Komponieren zuerst im Kopf. Wissenschaftler aus Graz haben nun eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickelt, über welche die musikalischen Gedanken "gelesen" und direkt auf Notenblätter geschrieben werden kann.

Verfasst von Wolfgang Kempkens/pte am 01.09.2017 - 07:50

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Roboter entwickelt, der im Fussgängerstrom mitschwimmt. Denn er befolgt die sozialen Regeln, die viele Menschen einhalten - nicht drängeln, rechts ausweichen, keinen anrempeln und an roten Ampeln stoppen. Taucht ein Hindernis auf, wartet er nicht, bis er dicht dran ist, um einen Haken zu schlagen. Er nimmt frühzeitig einen neuen Kurs, um Kollisionen zu vermeiden.

Verfasst von Steiner/pte am 31.08.2017 - 10:23

Wenn Künstliche Intelligenz (KI) die Analyse von Gehirnscans übernimmt, lassen sich frühe Anzeichen von Demenz erkennen und späterer Alzheimer bis zu zwei Jahre im Voraus vorhersagen, so Forscher der McGill University. Sie haben einen Algorithmus entwickelt und trainiert. Beim Praxistest erzielte das System eine Erfolgsquote von 84 Prozent. Eine erste Testversion des Prognose-Tools ist bereits verfügbar.

Verfasst von redaktion am 30.08.2017 - 05:55

Die Schweizer Post führt erneut einen Test mit Lieferrobotern durch: Diese bringen in den nächsten Wochen online bestellte Waren vom Warenhaus Jelmoli zu Kunden im Stadtzentrum von Zürich. So sei es beispielsweise möglich, sich ein Picknick auf eine Parkbank am See oder das neue Hemd direkt ins Büro liefern zu lassen, teilten die Schweizerische Post und Jelmoli den Medien mit. Kurz vor Ankunft des Roboters erhalte der Kunde eine SMS, mit dem sich das Transportfach öffnen lasse.

Verfasst von Liedtke/pte am 29.08.2017 - 13:11

Zum ersten Mal ist es einem Forscherteam der Shanghai Jiao Tong University gelungen, quantenverschränkte Lichtpartikel durch Wasser hindurch zu übermitteln. Dies könnte den Weg für gesicherte Unterwasser-Kommunikation ebnen. Die Quantenverschränkung ist ein komplexer Prozess der Teleportation. Informationen, die per Quantenverschränkung verschickt werden, sind nicht abhörbar. Von daher wird das Quanten-Internet als die Zukunft des World Wide Web gesehen.

Verfasst von Nina Setinc/pte am 28.08.2017 - 08:42

"Interaktive Robogami" sollen es Nutzern ermöglichen, Roboter binnen Minuten zu designen, auszudrucken und anschliessend zu verwenden. Der Anwender wählt das Gangbild und die Form des Roboters, diese Leistungsfähigkeit ist sonst oft in zwei Design-Systeme aufgeteilt.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 22.08.2017 - 10:39

Sogenannte Quantum-Dot-Geräte sind für die Umwelt weniger bedenklich als erwartet. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Arizona State University, die Quantum-Dot-Displays in kleine Teile geschnitten und auf einer simulierten Mülldeponie platziert haben, um den Einfluss auf die Umwelt nachzuweisen.

Verfasst von Kempkens/pte am 21.08.2017 - 09:32

Forscher der Stanford University haben in Kratern von erloschenen Vulkanen, die oft mit Wasser gefüllt sind, eine neue Quelle für Lithium gefunden. Das könnte den zu befürchtenden Mangel verhindern. Zumindest könnten sich die USA von Importen unabhängig machen. Auch wenn US-Präsident Donald Trump nicht viel von Umweltschutz hält, steigt der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien. "Wir müssen Elektrofahrzeuge einsetzen und grosse Batteriespeicher bauen, um unseren CO2-Fussabdruck zu verbessern", sagt Stanford-Geowissenschaftler Gail Mahood.